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Casualty Staging Unit am Tag der Deutschen Einheit in Niamey eröffnet

Niamey, Niger, 09.10.2018.

Am Tag der Deutschen Einheit besuchte Hermann Nicolai, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Niger, die Soldaten des Lufttransportstützpunkts Niamey. In seiner Rede unterstrich er die Verpflichtungen Deutschlands, die aus der eigenen Geschichte resultieren. Im Namen der Bundesregierung dankte er den Soldaten für ihr großes Engagement.

Botschafter Hermann Nicolai steht am Rednerpult
Botschafter Hermann Nicolai bei seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit. (Quelle: Bundeswehr/Jennifer Zwarg)

Ranghohe Vertreter der in Niamey stationierten Nationen waren der Einladung von Oberstleutnant Guido Gleißner, Leiter des Lufttransportstützpunkts gefolgt. Zusammen mit den deutschen Kameraden feierten sie den Tag der Deutschen Einheit und konnten sich zudem ein Bild über den Fortschritt des Aufbaus des Camp Vie Allemande machen.

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Casualty Staging Unit eingeweiht

Zwei Soldaten gratulieren sich. Zwei Soldaten halten das durchtrennte Band.
Das Band ist durchtrennt, die Casualty Staging Unit damit eröffnet. (Quelle: Bundeswehr/Jennifer Zwarg)Größere Abbildung anzeigen

Während der Feierlichkeiten wurde die Casualty Staging Unit (CSU) als wichtiger Baustein der sanitätsdienstlichen Rettungskette der Einsatzregion Westafrika eingeweiht. Erstmals konnte sich das multinationale medizinische Personal einen Eindruck über die Fähigkeiten und baulichen Gegebenheiten verschaffen. In der CSU können die Soldaten des Standortes truppenärztlich und notfallmedizinisch betreut werden. Darüber hinaus hat sie jedoch noch eine weitere, besondere Funktion, nämlich die Versorgung von Patienten als Zwischenstation in der Rettungskette zwischen Einsatz- und Heimatland. Hier können zwei Patienten intensivmedizinisch und fünf weitere Patienten pflegerisch betreut werden, um sie im Anschluss an ein Transportmittel für den strategischen medizinischen Lufttransport zu übergeben.

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Zügiger Aufbau

Drei Soldaten schauen sich medizinisches Gerät an.
Die deutschen Sanitätssoldaten zeigen das umfangreiche Equipment der neuen die Casualty Staging Unit. (Quelle: Bundeswehr/Jennifer Zwarg)Größere Abbildung anzeigen

Das Aufbaukommando des Sanitätsregimentes 1 aus Weißenfels und die Angehörigen der Sanitätseinsatzstaffel Niamey und des Fliegerarztes, haben die CSU in weniger als sechs Wochen aufgebaut. Die CSU basiert auf Container- und Zeltlösungen, die auf einer Grundplatte am Stützpunkt aufgebaut wurden. Im Anschluss erfolgte eine Führung durch die CSU, bei der die einzelnen Teilbereiche durch die Soldatinnen und Soldaten der Sanitätseinsatzstaffel vorgestellt wurden. Durch die Inbetriebnahme der CSU wird eine noch höhere Behandlungsqualität gewährleistet, was die Leistungsfähigkeit des Lufttransportstützpunktes Niamey weiter hebt.

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Hintergrundinformationen

Der Betrieb des Lufttransportstützpunkts Niamey in Niger ist Teil des deutschen Beitrages zur UN-Mission MINUSMA. Der Hauptauftrag der deutschen Soldaten besteht im Lufttransport inklusive dem Verwundetenlufttransport in das und innerhalb des Einsatzgebietes von MINUSMA sowie die Unterstützung bei der Verlegung und Folgeversorgung von MINUSMA-Kräften in zweckmäßigen Sanitätseinrichtungen.

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Stand vom: 11.10.18 | Autor: PAO MINUSMA


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