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Als Seiteneinsteiger erfolgreich - Teil 3

Ulm, 19.12.2016.
Rein äußerlich sind sie von ihren „langegedienten“ Kameraden nicht zu unterscheiden. Von ihren individuellen Leistungen als militärische Mitarbeiter des Bundeswehrkrankenhauses Ulm her zählen sie zu den Leistungsträgern in ihren Abteilungen. Eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind Seiteneinsteiger im Sanitätsdienst der Bundeswehr. Drei Soldaten erzählen ihre Geschichte und die Beweggründe, warum sie sich für den Arbeitgeber Bundeswehr entschieden haben.

Hauptfeldwebel Axel Konrad ist Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivmedizin. Seine Aus- und Weiterbildung hat er an einem Krankenhaus in Ravensburg gemacht - und seinen Zivildienst geleistet. Seit 2008 ist Konrad bei der Bundeswehr. Er war acht Mal im Auslandseinsatz: Irak, Afghanistan, Kosovo und in verschiedenen Ländern Afrikas.

Begrüßen und Versichern, dass die richtige Person betreut wird (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

An diesem Tag arbeitet Konrad an der OP-Schleuse für die Patienten. Begrüßen, prüfen, dass es die richtige Person ist, die da vor ihm auf das OP-Bett umgelagert wird. Dann sichert er die Patienten mit einem Gurt am Bett vor versehentlichem Herunterfallen.

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Volle Abwechslung garantiert

Familie und Freundeskreis waren zufrieden mit seiner Entscheidung für die Bundeswehr als Arbeitgeber. „Eine sicherer Job, der mir gefällt. Ich bin mit meiner Wahl glücklich und würde es wieder genauso machen.“ Für den Hauptfeldwebel in der roten OP-Bekleidung der Anästhesieabteilung gibt es da keine Diskussion. Sein Arbeitsplatz ist im Vergleich mit Stellen an zivilen Häusern besser bezahlt. Die Arbeitsbelastung sei geringer, dank vieler hochqualifizierter Kollegen und Kameraden. „Dafür habe ich durch die StratAirMedevac-Einsätze (Strategischer Verwundetenlufttransport) mit dem Airbus oder der Transall und die Auslandseinsätze die volle Abwechslung garantiert“, so Konrad.

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Praxisanleitung in der Krankenpflegeschule

Was dem Hauptfeldwebel fehlt, ist das regelmäßige Training der militärischen Grundfähigkeiten. Dafür bleibt einfach zu wenig Zeit in der Betriebsamkeit eines großen Hauses, das in das regionale Rettungssystem und die zivile Patientenversorgung eingebunden ist. Für die Krankenpflegeschule fungiert er als Praxisanleiter. Das sind besonders geschulte und erfahrene Mitarbeiter, die den Pflegeschülern kompetent die Abläufe und Aufgaben ihrer Station erklären.

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Bester Arbeitgeber auf dem Gesundheitsmarkt

Hauptfeldwebel Axel Konrad ist glücklich mit seiner Berufswahl (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

„Für mich ist die Bundeswehr der beste Arbeitgeber auf dem Gesundheitsmarkt. Bezahlung, Weiterbildung und Abwechslung auf diesem Niveau, das gibt es nur beim Bund. Was ich mir für die Zukunft wünsche, ist eine Personalpolitik mit flexiblen Lösungen für die Übernahme als Berufssoldat. Das würde uns im Bereich des Pflegepersonals wirklich helfen.“

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Stand vom: 19.12.16 | Autor: Herbert Singer, Helmut Hillmann


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