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Als Seiteinsteiger erfolgreich - Teil 1

Ulm, 08.12.2016.
Rein äußerlich sind sie von ihren langgedienten Kameraden nicht zu unterscheiden. Von ihren individuellen Leistungen als militärische Mitarbeiter des Bundeswehrkrankenhauses Ulm her zählen sie zu den Leistungsträgern in ihren Abteilungen. Eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind Seiteneinsteiger im Sanitätsdienst der Bundeswehr. Drei Soldaten erzählen ihre Geschichte und die Beweggründe, warum sie sich für den Arbeitgeber Bundeswehr entschieden haben.

Als Seiteinsteiger erfolgreich - Hannes Breitinger (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Hauptfeldwebel Hannes Breitinger hätte sich früher niemals vorstellen können, als Soldat eine Uniform der Bundeswehr zu tragen. Jetzt ist er stolz darauf und glücklich über seinen Status als Berufssoldat. Eingesetzt ist Breitinger in der ZINA, der zentralen interdisziplinären Notaufnahme des Bundeswehrkrankenhauses Ulm.

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Ablehnung des Militärs unbegründet

Der gelernte Krankenpfleger machte nach seiner Ausbildung ein Freiwilliges Soziales Jahr bei einem Rettungsdienst, bevor er für zwei Jahre in der Intensivstation des Kreiskrankenhauses Blaubeuren, seinem Heimatort vor den Toren der Stadt Ulm, arbeitete. In dieser Zeit hatte er viel Kontakt mit Notärzten aus dem Bundeswehrkrankenhaus und erkannte, dass er seine frühere Ablehnung des Militärs nicht mehr begründen konnte.

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Entscheidung fällig: Anästhesie- und Intensivfachpfleger oder Notfallsanitäter?

Nach dem Zivildienst aus Überzeugung zur Bundeswehr: Hauptfeldwebel Hannes Breitinger (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Die wesentlichen Vorteile seiner Tätigkeit im Bundeswehrkrankenhaus (BwKrhs) seien einerseits die sehr gute medizinische Ausstattung, die ihm für seine Patienten zur Verfügung stünden, und mehr Zeit, sich um diese zu kümmern. Andererseits stünden ihm in einem so großen Haus zahlreiche Fort- und Weiterbildungen zur Auswahl, die er nur bei der Bundeswehr habe. Die Teilnahme werde von seinen Vorgesetzten dabei ausdrücklich unterstützt. Gegenwärtig steht für Breitinger die Entscheidung zwischen der Ausbildung zum Anästhesie- und Intensivfachpfleger oder zum Notfallsanitäter an. Nur die letztere qualifiziert ihn für die Tätigkeit auf dem Rettungshubschrauber. Ein Highlight, für das nur handverlesene Assistenten ausgewählt werden.

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Glücklich und zufrieden

Dabei ist auch am BwKrhs nicht alles Gold. So stelle ihn das Erbringen der verpflichtenden individuellen Grundfertigkeiten, wie z.B. Sport-Leistungsnachweise oder Schießen, die jeder Soldat einmal jährlich abzulegen hat, wegen des Schichtdiensts vor einige Probleme. Störend für ihn, so Breitinger, seien die häufigen und oftmals kurzfristigen Änderungen des Dienstplans. Aber das sei wegen des durch die vielen Auslandseinsätze bedingten Fehls von Kameraden nicht anders zu machen. Er selber habe sich auch schon freiwillig gemeldet, sei aber aufgrund der personellen Situation noch nicht zum Zuge gekommen. „Das Gefühl, mithelfen zu können, wenn es um das Leben eines Patienten geht, den Angehörigen beizustehen, das macht mich glücklich und zufrieden. Ich bleibe bei der Bundeswehr, was Besseres kann ich mir nicht vorstellen - schon mal deswegen, weil ich durch den Sanitätsdienst in ganz Deutschland Freunde und Kameraden kennen gelernt habe.“

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Stand vom: 15.12.16 | Autor: Herbert Singer, Helmut Hillmann


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