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Frühjahrstagung des Arbeitskreises Sanitätsdienst

Berlin, 16.03.2018.

Vom 2. bis 4. März 2018 fand bereits zum 28. Mal die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Sanitätsdienst in Berlin statt. Schwerpunkte dieser Tagung waren die Herausforderungen der Reservistenarbeit aus der Sicht des Zentralen Sanitätsdienstes, Maßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung für die Reserve des Sanitätsdienstes sowie die Reservisten-Arbeitsgemeinschaften im Sanitätsdienst (RAG San).

Einsatzersthelfer Alpha Ausbildung der Reservisten-Arbeitsgemeinschaft im Sanitätsdienst Rheinland Pfalz. (Quelle: RAG Sanitätsdienst RP/Schäfer)Größere Abbildung anzeigen

Auf Einladung des Vorstandes kamen hochrangige Referenten und mehr als 60 Teilnehmende in die Bundeshauptstadt. Generalarzt Dr. Andreas Hölscher, stellvertretender Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung und Inspizient Reservistenangelegenheiten im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr, referierte über die Herausforderungen an den Sanitätsdienst der Reserve und welche Möglichkeiten der Personalgewinnung genutzt und ausgebaut werden können. Im Besonderen stellte er die Perspektiven für die weiteren Jahre der Reserve des Sanitätsdienstes vor.

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Gründung Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Sanitätsdienst

Ein weiteres großes Thema der diesjährigen Frühjahrstagung war die Gründung „Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Sanitätsdienst“ im Verband der Reservisten der Bundeswehr, welche im Vortrag von Oberfeldwebel Magin-Böttcher vorgestellt wurde. In einer offenen Diskussion zur Aufnahme konstruktiver Lösungsansätze wurde mehrheitlich festgestellt, dass die von den RAGs geleistete Arbeit ein wesentlicher Eckpfeiler zur Personalgewinnung für die Reserve im Sanitätsdienst ist. „Darüber hinaus leisteten die Mitglieder der RAG Sanitätsdienst herausragende Arbeit in der Sanitätsausbildung für Reservedienstleistende, Verbandsmitglieder, sowie ebenfalls für aktive Truppenteile“, führte Magin-Böttcher weiter aus.

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Engagement ist keine Einbahnstraße

„Mitglieder der Reservisten-Arbeitsgemeinschaft im Sanitätsdienst leisten herausragende Arbeit in der Sanitätsausbildung.“ (Quelle: RAG Sanitätsdienst RP/Schäfer)Größere Abbildung anzeigen

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Sanitätsdienst, dem Verband der Reservisten und den bislang existierenden RAGs Sanität soll die Gründung weiterer regionaler Arbeitsgemeinschaften forciert und ausgebaut werden. „Engagement ist keine Einbahnstraße“, mit diesem Satz eröffnete der Leiter der RAG Sanitätsdienst Nord, Stabsfeldwebel Laudan, sein Statement. „Es ist anzustreben, dass bei vorhandener Eignung und freien Kapazitäten die Reservedienstleistenden nach Möglichkeit auf einem Beorderungsdienstposten eingeplant werden sollen.“ Erfreulich sei, dass bereits weitere AGs geplant seien oder sich bereits in Gründung befinden. So möchten die Regionen Berlin, München und Lübz bereits zum heutigen Zeitpunkt ebenfalls eine RAG Sanitätsdienst ins Leben rufen.

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Neues Reservistenreferat im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr

Im Folgenden berichtete der Leiter des Reservistenreferates im Kommando Sanitätsdienst, Oberst Uwe Armin Schmidt, aus der Tätigkeit und dem Aufgabenspektrum des Reservistenreferates. Er sprach über die Aufstellungsphase und Ausgestaltung der Arbeit im Referat IX 4. und die angestrebten Ziele der Beorderungslage. Final bat er eindringlich um aktive Mithilfe bei der Zielerreichung.

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Reserve international

In einem abschließenden Impulsvortrag erläuterte Oberstarzt Prof. Dr. Edgar Strauch die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit in der Reserve der Sanitätsdienste. Hier ist der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr Vorreiter in zahlreichen multinationalen Projekten. „Das Zentrale Koordinierungselement (Multinational Medical Coordination Centre, kurz: MMCC) acht europäischer Staaten sollte hierbei als Impulsgeber den Anfang bilden.“

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Konstruktive Diskussion als positives Zeichen

Eine folgende, offene und konstruktive Diskussion verdeutlichte die Schwierigkeiten in Teilbereichen der Reservistenarbeit, die mit einer Vielzahl an Wortmeldungen abschloss. Insgesamt ein absolut positives Zeichen in einer mehr als gelungenen Veranstaltung.

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Stand vom: 16.03.18 | Autor: Lukas Harsch


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