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Letzte Chefarztbesprechung

Koblenz, 11.09.2017.
Alle 3 Monate beruft der Kommandeur Gesundheitseinrichtungen, Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps, Besprechungen mit seinen fünf Chefärzten der Bundeswehrkrankenhäuser ein. Das Treffen im September 2017 in Koblenz war aber die letzte Chefarztbesprechung. Im Rahmen der Zielstruktur 2020 wird die Bezeichnung „Chefarzt“ entfallen und in Kommandeur und Ärztlicher Direktor ab dem 1. Oktober 2017 geändert.

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps, Kommandeur Gesundheitseinrichtungen der Bundeswehr. (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/ Skopnick)Größere Abbildung anzeigen

„Die Umbenennung ist Ausdruck dafür, dass die Kommandeure und Ärztlichen Direktoren einen großen militärischen Bereich im Sanitätsdienst der Bundeswehr führen. Mit der Umbenennung wird die Verwechslungsgefahr mit dem zivilen Begriff „Chefarzt“ endgültig beseitigt und gleichermaßen das militärische und das ärztliche Aufgabenfeld der Bundeswehrkrankenhäuser betont“, erklärt Schoeps.

Im Rahmen der Tagung referierte der Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses in Hamburg, Generalarzt Dr. Joachim Hoitz, über die Erfahrungen während des G 20-Gipfels bei der Versorgung der uniformierten Einsatzkräfte. So hatte sich das Krankenhaus zwar intensiv auf mögliche Verletzungsmuster bis hin zu einem Massenanfall an Patienten vorbereitet, es sei aber zu keiner Zeit an seine Behandlungsgrenzen gelangt. Doch die ein oder andere Herausforderung, wie die erforderliche Absicherung oder die Verpflegung der ambulanten Patienten war dennoch zu meistern. Die Stimmung auf dem Krankenhausgelände wäre vergleichbar mit der in einem Auslandseinsatz gewesen und das gemeinsam Erlebte hätte alle Beteiligten enger zusammengeschweißt. Die bis an die Leistungsgrenzen belasteten Einsatzkräfte der Polizei hätten sich im Hamburger Bundeswehrkrankenhaus gut aufgehoben gefühlt.

Durch Oberfeldarzt Hans-Peter Daniel und Oberfeldarzt Dr. Andreas Jocksch aus dem Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr (Kdo SanDstBw) wurden Updates zum Arzneimittelbudget sowie zum Budget externer Leistungseinkauf vorgetragen. Hierbei konnte auf dem Gebiet des externen Leistungseinkaufs unter anderem gezeigt werden, dass sich die Problematik des zivilen Fachkräftemangels auch in den Bundeswehrkrankenhäusern mit regional unterschiedlicher Gewichtung widerspiegelt, die es zu lösen gilt. Bezüglich des Arzneimittelbudgets wurden dessen Fortschreibung diskutiert und zukünftige Möglichkeiten einer Kontrolle der Arzneimittelausgaben mit Instrumenten wie Budgetverantwortung der Klinischen Direktoren und Standardisierung der Medikamente im Systemverbund vorgeschlagen.

Generalstabsarzt Dr. Schoeps betont, dass sich alle Bundeswehrkrankenhäuser noch in einer Umstrukturierungsphase zur Zielstruktur befinden. Hierzu folgte im Anschluss an diese letzte Chefarzttagung ein dreittägiger Informationsmarathon des Kdo SanDstBw für die Verantwortlichen in den Bundeswehrkrankenhäusern zu Detailfragen der neuen Struktur, der dann den Schlusspunkt für die Informationsarbeit im Rahmen des Change Managements setzte. Jetzt gilt es, am 1. Oktober 2017 die neuen Strukturen einzunehmen.

Die erste Kommandeurtagung der Bundeswehrkrankenhäuser wird im Dezember 2017 im weihnachtlichen Berlin stattfinden.

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Stand vom: 11.09.17 | Autor: PIZ SanDstBw


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