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Kurzvorstellung des Soldaten-Grundfitness-Tools

Die Module A bis D bilden modellhaft die körperlichen Anforderungen einsatzrelevanter, allgemeinmilitärischer Tätigkeiten ab.

1. Modul A „Bewegen im Gelände“:

schnellen Schrittes um die Pylonen (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Bock)Größere Abbildung anzeigen

Abbildung der motorischen Beanspruchungsform Schnelligkeit mit mehrfachen Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen sowie Lageänderungen mit vornehmlicher Beanspruchung der anaeroben Energiebereitstellung, wie zum Beispiel beim Feuerkampf; die Gesamtdistanz beträgt circa 130 m, davon sind 10 m in der tiefen Gangart Gleiten zurückzulegen.

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2. Modul B „Ziehen von Lasten“:

Der 50 Kilogramm schwere Sack kann unter Einsatzbedingungen auch ein verletzter Kamerad sein (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Bock)Größere Abbildung anzeigen

Abbildung der motorischen Beanspruchungsform Kraft/Kraftausdauer mit Ziehen einer Last, wie zum Beispiel beim Retten eines Verwundeten in die nächste Deckung; das Gewicht des simulierten Verwundeten mit Ausrüstung ist mit 100 kg festgesetzt. Da die Aufgabe in Tätigkeitsanalysen in der Regel im Zweier-Team beobachtet wurde, beträgt die individuelle Belastung des Moduls 50 kg. Die Distanz ist auf 40 m festgelegt.

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3. Modul C „Tragen von Lasten“:

Heben und Tragen einer Last über größere Distanzen (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Bock)Größere Abbildung anzeigen

Abbildung der motorischen Beanspruchungsform Kraftausdauer mit Heben und Tragen einer Last über größere Distanzen (100 m), wie zum Beispiel: beim Krankentragetransport im Team; die manuell zu transportierende Last beträgt zweimal 18 kg über eine Distanz von 100 m.

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4. Modul D „Heben und Ablegen von Lasten“:

wiederholtes Heben einer schweren Last auf eine erhöhte Ablagefläche (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Bock)Größere Abbildung anzeigen

Abbildung der motorischen Beanspruchungsform Kraft/Kraftausdauer mit wiederholtem Heben einer schweren Last auf eine erhöhte Ablagefläche, wie zum Beispiel beim Heben eines Verwundeten (100 Kilogramm) in ein Fahrzeug; die Höhe der Ablagefläche von 1,25 Meter leitet sich dabei von der gemittelten Ladekantenhöhe der beobachteten Einsatzfahrzeuge ab. Die zu hebende Last ist auf 24 Kilogramm festgelegt.

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Stand vom: 02.01.18 | Autor: Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr


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