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Verteidigungsministerin eröffnet Klinik für Psychosomatik

Westerstede, 05.09.2017.
Am 1. September 2017 hat Bundesverteidigungsministerin, Dr. Ursula von der Leyen, die Karl-Jaspers- Klinik für Psychosomatik (KJK) feierlich eröffnet.

Eröffnung der Klinik durch Verteidigungsministerin (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Wedeleit)Größere Abbildung anzeigen

Vor neun Jahren startete die erste zivil-militärische Krankenhauskooperation zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede und der Ammerland- Klinik GmbH. Kein anderes Bundeswehrkrankenhaus verfüge über eine derart enge Zusammenarbeit mit einem zivilen Gesundheitspartner, erläuterte die Ministerin in ihrer Rede. Das Ammerland stehe damit auch für neue und innovative Wege in der Gesundheitsversorgung. „Da war es fast schon ein naheliegender Gedanke“, so von der Leyen, „diese gelungene Kooperation auszuweiten“. „Das Ergebnis feiern wir heute“, so die Ministerin weiter.

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Mit der Karl-Jaspers- Klinik für Psychosomatik (KJK) tritt nun ein dritter Gesundheitspartner in die Kooperation ein. In der KJK stehen nicht nur Plätze für Angehörige der Bundeswehr zur Verfügung, auch Ärzte und Pfleger der Bundeswehr werden im Rahmen der Kooperation für psychosomatische Gesundheit, in der Karl Jaspers Klinik tätig sein. Ein weiterer Schritt in der medizinischen Versorgung der Soldatinnen und Soldaten, aber auch für Menschen ohne Uniform, ist damit getan. Die Bedeutung von psychosomatischen Leiden blieb in der Vergangenheit noch etwas unterschätzt. Heute hat man nicht nur ihre Bedeutung begriffen, sondern erkennt auch die Dimensionen in der die Bevölkerung betroffen ist und in der sich das Leiden für die Betroffenen darstellt. Psychosomatik ist ein immer wichtiger werdendes Feld in der Medizin, betonte die Ministerin und lobte, dass der Qualität in der Medizin im Ammerland ein Raum gegeben werde.

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Attraktive Inneneinrichtung

Auch Landrat Jörg Bensberg fand bereits zum Auftakt der Eröffnungsveranstaltung treffende Worte für das gelungene Kooperationsmodell. Positiv angetan und voller Zuversicht, dass es den Patienten auch gefallen werde, war Bensberg unter anderem von der attraktiven Inneneinrichtung der neuen Klinik: Warme Farben, Ledergarnituren und holzvertäfelte Wände in einer modernen architektonischen Komposition zeichnen die neue Klinik aus. Und tatsächlich braucht eine gute Medizin auch ein Umfeld, dass der Seele Ruhe und Kraft spendet. Damit gehört die Wahl der Einrichtung zum Gesamtkonzept.
Ab Oktober werden die ersten Patienten in der KJK behandelt. Dann wird die psychsomatische Versorgungslücke im nordwestdeutschen Raum geschlossen werden, wie mehrere Redner am vergangenen Freitag betonten.

Bis dahin bleibt noch etwas Zeit für die Kooperationspartner, sich untereinander weiter kennenzulernen, neue Wege einzulaufen, letzte Vorbereitungen abzuschließen und damit letztlich eines sicherzustellen: Kompetenz in der Psychosomatik für die Patienten mit und ohne Uniform.

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Stand vom: 05.09.17 | Autor: Fabian Wedeleit


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