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Chefarzt geht, Chefarzt kommt

Ulm, 10.11.2016.
Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm hat einen neuen Chefarzt. Mit Oberstarzt Dr. Ralf Hoffmann kommt ein erfahrener Gesundheits-Manager aus Weißenfels auf den Eselsberg. Und nach mehr als drei Jahren verlässt Generalarzt Dr. Armin Kalinowski die Donaustadt und wechselt als Kommandeur Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Unterstützung nach Diez.

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps übergibt das Kommando

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps übergibt das Kommando (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Singer)Größere Abbildung anzeigen

„Für mich ist es eine echte Herausforderung, das aktuelle Spektrum und die hohe Qualität der medizinischen Leistungen an diesem Krankenhaus zu bewahren und weiter auszubauen. Schon in meiner gegenwärtigen Einarbeitungsphase ist das unübersehbar“, zog Oberstarzt Dr. Ralf Hoffmann ein erstes Resümee. Für ihn gehe es darum, das Haus für die Zukunft weiter fit zu machen. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass der Gesundheitsbereich ständigen Veränderungen unterliege. Die strategische Ausrichtung des Bundeswehrkrankenhauses zwischen den anderen Kliniken vor Ort liege ihm dabei besonders am Herzen. Ebenso die Ausstattung mit Personal und Material. Es gelte aber auch, so Dr. Hoffmann, die Bedeutung der erbrachten Forschungsleistungen im Hause weiter zu verdeutlichen.

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Kooperation und Wettbewerb

Neuer Chefarzt in Ulm: Oberstarzt Dr. Ralf Hoffmann

Neuer Chefarzt in Ulm: Oberstarzt Dr. Ralf Hoffmann (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Singer)Größere Abbildung anzeigen

Insgesamt will der neue Chefarzt die Kooperation mit den großen Nachbarhäusern weiter ausbauen und konkrete Projekte unterstützen. So erfreut sich zum Beispiel die Trauma-Forschung seiner besonderen Aufmerksamkeit. „Ein klein wenig Konkurrenz mit den Nachbarn darf und wird es stets geben, das ist auch eine gute Grundlage, um stets wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Hoffmann mit einem Zwinkern. Keinesfalls wolle er aber eine Konfrontation, denn die wäre schlichtweg kontraproduktiv und für keinen Beteiligten hilfreich. Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Nachbarkliniken auf dem Ulmer Eselsberg, so Dr. Hoffmann, das sei für ihn das Gebot der Stunde, um Synergien entdecken und fördern zu können.

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Hartnäckiger Manager

Als kommunikativ und offen, so beschreiben frühere Mitarbeiter den neuen Chefarzt. Als einen, der den direkten Draht und kurze Wege sucht und bei Bedarf auch mal so richtig hartnäckig sein kann. Für einen Chefarzt, der nicht aus dem Krankenhaus kommt, also kein „Kliniker“ ist, keine schlechte Ausgangsposition. „Mir ist bewusst“, so Dr. Hoffmann, „dass meine bereits vorhandenen System- und Prozesskenntnisse alleine nicht ausreichen, um die Arbeit meines Vorgängers auf gleichem Niveau fortzuführen. Aber, ich bin bereit, zu lernen und mich beraten zu lassen und gemeinsam mit meinen neuen militärischen und zivilen Mitarbeitern die vor uns liegenden Aufgaben anzugehen.“

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Stand vom: 11.11.16 | Autor: Herbert Singer


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