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Dienstliche Veranstaltung zur Information im Sanitätsdienst der Bundeswehr (InfoDVag)

Die "Dienstliche Veranstaltung zur Information" dient der Gewinnung von Führungskräften aus dem zivilen Bereich sowie von politischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern als Multiplikatorinnen/Multiplikatoren für die Unterstützung der sicherheits- und verteidigungspolitischen Aufgaben und Zielsetzungen der Bundeswehr sowie deren Neuausrichtung.

Ziel der Veranstaltung

Ziel einer InfoDVag SanDstBw ist es darüber hinaus, den Teilnehmenden die besonderen Aufgaben und die daraus resultierenden Herausforderungen des Sanitätsdienstes als Dienstleister für die gesamte Bundeswehr sowie als interessanten Kooperationspartner für Wirtschaft und Behörden, aber auch Regierungsorganisationen und Nicht-Regierungsorganisationen nahe zu bringen. Unmittelbare Eindrücke durch persönliche Teilnahme an ausgewählten Teilen soldatischen Lebens sollen die gewonnenen Erkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abrunden, um so künftig im eigenen Einflussbereich als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für den SanDstBw wirken zu können.

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Zielgruppen

An einer InfoDVag können folgende Personen teilnehmen:

  • Hochrangige zivile Führungskräfte aus Wirtschaft, Öffentlichem Dienst und Wissenschaft, Vertreter von Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Fachverbänden sowie Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen; hohe Beamtinnen und Beamte außerhalb des Geschäftsbereiches des BMVg, Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Bildung, Forschung und Medien;
  • Mitglieder des Deutschen Bundestages, der Länderparlamente und deutsche Abgeordnete des Europäischen Parlamentes sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Abgeordneten und Fraktionen;
  • Sonstige herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie andere für die Öffentlichkeitsarbeit in Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik wichtige Meinungsbildnerinnen oder Meinungsbildner.

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Voraussetzungen für die Teilnahme

Personen, die dienstfähig sind und das 65. Lebensjahr bis zum Ende der Veranstaltung noch nicht vollendet haben, können mit ihrem Einverständnis zu einer InfoDVag SanDstBw zugezogen werden. Während der Veranstaltung stehen sie mit allen Rechten aber auch Pflichten in einem Wehrdienstverhältnis. Bei gedienten und ungedienten Personen ist in der Regel die letzte in den Gesundheitsakten dokumentierte ärztliche Untersuchung ausschlaggebend. Eine aktuelle Prüfung durch das zuständige Karrierecenter findet nur statt, wenn die betreffende Person selbst oder die militärische Dienststelle Zweifel an der Dienstfähigkeit geltend macht.

Personen dürfen nicht zu einer InfoDVag zugezogen werden, wenn:

  • sie vorübergehend oder dauernd dienstunfähig sind,
  • sie als Kriegsdienstverweigerin oder Kriegsdienstverweigerer anerkannt sind (diese Verweigerung kann auf Wunsch auf Eigeninitiative zurückgenommen werden),
  • sie vom Wehrdienst ausgeschlossen sind,
  • sie die Rechtsstellung einer Soldatin oder eines Soldaten verloren haben,
  • sie durch Urteil in einem gerichtlichen Disziplinarverfahren aus dem Dienstverhältnis entfernt worden sind,
  • sie nach § 55 Absatz 5, § 75 Absatz 1 Satz 2 Nummer 5 des Soldatengesetzes oder § 29 Absatz 1 Satz 3 Nummer 5 des Wehrpflichtgesetzes entlassen worden sind,
  • ihnen das Ruhegehalt oder der Dienstgrad aberkannt worden ist.

Darüber hinaus ist eine Teilnahme an einer InfoDVag von Reservistinnen und Reservisten mit verliehenen Offizier- oder Unteroffizierdienstgraden sowie Personen, die schon auf anderem Wege über den Sanitätsdienst informiert sind (dazu zählt auch das Zivilpersonal der Bundeswehr) grundsätzlich nicht vorgesehen und steht unter dem Vorbehalt einer Einzelfallprüfung.

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Bewerberauswahl

Die endgültige Festlegung des Personenkreises trifft der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Es ergeht dann, unter dem Vorbehalt der noch zu erfolgenden Feststellung der Dienstfähigkeit, eine persönliche Einladung zu einer InfoDVag.

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Bekanntgabe der Termine und Anmeldung

Die Bekanntgabe der Termine mit den damit verbundenen Anmeldeverfahren erfolgt in der Regel mit einem Jahresanschreiben für das jeweilige Folgejahr. Dazu ist es erforderlich, dass vorab eine Aufnahme in die Multiplikatorendatei sichergestellt wird. Um für Interessentinnen und Interessenten diese Aufnahme zu ermöglichen kann der Personalbogen verwendet werden.

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Ausbildung an der Handwaffe Gewehr G36 (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/ Bannert)Größere Abbildung anzeigen

Kurzdarstellung der Durchführung

Der Sanitätsdienst führt nach Weisung des Inspekteurs des Sanitätsdienstes einmal im Jahr eine InfoDVag im Sanitätsregiment 2 in Rennerod durch. Es handelt sich hier um eine einwöchige Veranstaltung (Montag bis Samstag) an der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Uniform und mit dem zeitweiligen Dienstgrad „Oberleutnant“ teilnehmen. Es wird hier neben den Begegnungen/Vorträgen mit/durch hochrangige Offiziere (unter anderem durch den Inspekteur des Sanitätsdienstes oder einem Vertreter) auch eine Vielzahl von praktischen Ausbildungsanteilen geboten.

  • eine Einweisung/Ausbildung an den Handwaffen Pistole P8 und Gewehr G36 einschließlich scharfem Schuss,
  • eine erlebnisorientierte Ausbildung mit Inhalten der Allgemeinen Grundausbildung
  • einsatzbezogene Ausbildungsabschnitte(z.B. taktische Verwundetenversorgung)

Übersicht über den Ablauf einer einwöchigen (Montag bis Samstag) Dienstlichen Veranstaltung zur Information im Sanitätsdienst (Quelle: Kdo SanDstBw)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 07.11.17 | Autor: Presse- und Informationszentrum Sanitätsdienst der Bundeswehr


http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/poc/sanitaetsdienst?uri=ci%3Abw.zsan.reserve.info_veranst