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Reservistenarbeit im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr

Reservistinnen und Reservisten sind wichtig für die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr. Sie sind ein Bindeglied zur Zivilbevölkerung und unverzichtbar für die Aufgabenerfüllung der Bundeswehr, auch im Sanitätsdienst. Zur Erfüllung der vielschichtigen Aufgaben des Sanitätsdienstes werden Reservistinnen und Reservisten aller Laufbahnen benötigt, insbesondere solche mit Medizinalfachberufen.

Dabei bietet der Sanitätsdienst den Reservistinnen und Reservisten verschiedenste Verwendungsmöglichkeiten. Diese reichen von fachbezogenen medizinischen Verwendungen (z.B. in einem Bundeswehrkrankenhaus oder einer regionalen Sanitätseinrichtung) über Führungs- und Stabsverwendungen (z.B. Kompaniechef, Zugführer, Gruppenführer), Lehrverwendungen bis hin zu Verwendungen in der wissenschaftlichen Forschung und der zivil-militärischen Zusammenarbeit.

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Ungediente Bewerberinnen und Bewerber

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr bietet auch so genannten Seiteneinsteigern – das sind Ungediente mit einer Ausbildung in einem Medizinalfachberuf – interessante Aufgaben und Möglichkeiten zur Mitarbeit.

Ungediente Bewerberinnen und Bewerber erhalten entsprechend ihrer beruflichen Qualifikation für die Dauer einer Wehrdienstleistung zunächst einen vorläufigen Dienstgrad (z.B. Arzt – Stabsarzt; Gesundheits- und Krankenpfleger – Feldwebel). Nach der endgültigen Verleihung des Dienstgrades ist die Reservistin und der Reservist berechtigt, diesen Dienstgrad mit dem Zusatz „d.R.“ (der Reserve) zu führen.

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Antragstellung für Reserveunteroffizierbewerber

Die Teilnahme am Auswahlverfahren setzt eine Antragstellung voraus. Hierzu ist zunächst mindestens ein formloser schriftlicher Antrag erforderlich. Dieser muss bei Gedienten zwingend die Personenkennziffer, bei Ungedienten das Geburtsdatum und in jedem Fall die postalische Anschrift enthalten.

Der Antrag auf Einstellung in die Reserveunteroffizierlaufbahn ist zu richten an das

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Sachgebiet VI 1.2.2
Luisenstraße 109
53721 Siegburg
Weitere Auskünfte zu diesem Thema erhalten Sie unter:
mil.bundeswehr-karriere

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Antragstellung für Reserveoffizierbewerber

Die Teilnahme am Auswahlverfahren setzt eine Antragstellung voraus.

Der Antrag auf Einstellung in die Reserveoffizierlaufbahn des Truppendienstes und des Geoinformationsdienstes nach § 43 Abs. 3 Soldatenlaufbahnverordnung ist an das

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Abteilung VI 1.2
Luisenstrasse 109
53721 Siegburg
oder an die E-Mail-Adresse:

Der Antrag auf Einstellung in die Reserveoffizierlaufbahn des Sanitätsdienstes oder des Militärmusikdienstes nach § 43 Abs. 3 Soldatenlaufbahnverordnung ist an das

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Abteilung VI 2.3
Luisenstrasse 109
53721 Siegburg
oder an die E-Mail-Adresse:

Ansprechpartner
Ihr Ansprechpartner zum Thema Reserveoffizierlaufbahn des Truppendienstes und des Geoinformationsdienstes nach § 43 Abs. 3 der Soldatenlaufbahnverordnung (SLV) ist:

Sachgebietsleiter BAPersBw VI 1.2.1
Telefon 0 22 41 991 321
E-Mail-Adresse:

Bei Fragen zum Themenbereich Reserveoffizierlaufbahn des Sanitätsdienstes oder des Militärmusikdienstes nach § 43 Abs. 3 der Soldatenlaufbahnverordnung (SLV) wenden Sie sich bitte an:

Sachgebietsleiter BAPersBw VI 2.3.3
Telefon 0 22 41 991 689
E-Mail-Adresse:

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Beorderungsunabhängige Reservistenarbeit (ResArb)

Deutsch-Amerikanischer Reserveoffizieraustausch

Das deutsch-amerikanische Reserveoffizieraustauschprogramm wurde am 8. Februar 1985 mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung (Memorandum of Understanding) zwischen dem Bundesminister der Verteidigung und dem Secretary of Defense of the United States of America ins Leben gerufen, um die bestehenden lebendigen Verbindungen zwischen den beiden Streitkräften auszubauen. Aufgrund dieser Vereinbarung nehmen jährlich deutsche und amerikanische Reserveoffiziere aller Teilstreitkräfte am Austauschprogramm teil.

Bitte beachten Sie die notwendigen Voraussetzungen vor Abgabe Ihrer Bewerbung für eine Teilnahme sowie die Einhaltung des Dienstweges bei Abgabe Ihrer Unterlagen. Informationen zum Auswahl-/ Bewerbungsverfahren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Reserveoffizieraustausch im Kalenderjahr 2014 finden Sie im Internet bzw. über Ihren zuständigen Beorderungstruppenteil.

www.reservisten.bundeswehr.de

Allgemeine Informationen zu Reservedienstleistungen (RDL)

Beabsichtigte Reservedienstleistungen bespricht die Reservistin oder der Reservist mit der Reservistenbearbeiterin oder dem Reservistenbearbeiter des gewünschten Übungstruppenteils. Von dort wird nach entsprechender personeller Bedarfsermittlung die Reservedienstleistung bei der zuständigen Dienststelle beantragt. Eine Einzeldienstleistung/Einzelübung dauert mindestens vier Tage und grundsätzlich höchstens drei Monate. Der erste und letzte RDL-Tag sollte ein Arbeitstag sein. Reservedienstleistungen-/Übungen sollten so früh wie möglich beantragt werden, spätestens zwei Monate vor dem geplanten Übungszeitraum.

Reservisten/Reservistinnen sollen die Fähigkeiten der aktiven Truppe ergänzen und so zur Sicherstellung und zum Erhalt der Einsatzbereitschaft und der Durchhaltefähigkeit der Truppe beitragen. Der Bedarf an Reservisten/Reservistinnen kann nur gedeckt werden, wenn alle (Truppenteile/Verbände, ZPSt und die Karrierecenter der Bundeswehr) gemeinsam an der Gewinnung von geeignetem Personal mitarbeiten.

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Reservedienstleistungen

Beabsichtigte Wehrübungen/Übungen bespricht die Reservistin oder der Reservist mit der Reservistenbearbeiterin oder dem Reservistenbearbeiter des gewünschten Übungstruppenteils. Vor dort wird die Reservedienstleistung bei der zuständigen Dienststelle beantragt. Eine Einzelwehrübung/Einzelübung dauert mindestens vier Tage und grundsätzlich höchstens drei Monate. Der erste und letzte Wehrübungstag sollte ein Arbeitstag sein. Reservedienstleistungen-/Übungen sollten so früh wie möglich beantragt werden, spätestens drei Monate vor dem geplanten Übungszeitraum.

Reservisten/Reservistinnen sollen die Fähigkeiten der aktiven Truppe ergänzen und so zur Sicherstellung und zum Erhalt der Einsatzbereitschaft und der Durchhaltefähigkeit der Truppe beitragen. Der Bedarf an Reservisten/Reservistinnen kann nur gedeckt werden, wenn alle (Truppenteile/Verbände, ZPSt und die Karrierecenter der Bundeswehr) gemeinsam an der Gewinnung von geeignetem Personal mitarbeiten.

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

Reservistinnen und Reservisten nehmen, wo realisierbar, an Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wie aktive Soldatinnen und Soldaten teil. Sie erwerben dabei die gleichen militärischen und sanitätsdienstlichen Qualifikationen, Kompetenzen und Fähigkeiten wie die aktive Truppe und werden somit qualifiziert, auch an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen. Dabei orientiert sich die lehrgangsgebundene Ausbildung primär an den jeweiligen Beorderungsdienstposten (Beorderungsdienstposten sind Dienstposten für Reservistinnen und Reservisten bei Truppenteilen und Dienststellen, auf denen Reservistinnen, Reservisten und Ungediente, die sich schriftlich freiwillig für Beorderungen und damit auch für Wehrübungen/Übungen in den Streitkräften bereit erklärt haben, eingeplant werden können).

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Reservedienstleistungen im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr

Reservedienstleistungen-/Übungen dürfen allein dienstlichen Zwecken wie der Erhaltung und Erweiterung des militärischen Ausbildungsstandes dienen. Weiterhin werden sie durchgeführt zur Kompensation von einsatzbedingt fehlendem Personal, zur Deckung temporär erhöhten Bedarfs, zur Aus-, Fort- und Weiterbildung für geplante oder bestehende Verwendungen von Reservisten oder Reservistinnen sowie für dienstlich bedingte Maßnahmen im Rahmen der beorderungsunabhängigen, freiwilligen Reservistenarbeit.

Als strategisch-operatives Führungskommando und höhere Kommandobehörde unterliegt das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr dem sogenannten vorbeugenden personellen Sabotageschutz gemäß dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (§ 1 (4) SÜG). Reservedienstleistungen/Beorderungen im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr sind nur nach einer abgeschlossenen erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2) im Bereich des Sabotageschutzes durch das Amt für den Militärischen Abschirmdienst der Bundeswehr möglich.

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Allgemeines/Grundsätzliches zur Sicherheit in der Bundeswehr

Anforderung, Einleitung und Bearbeitung von Sicherheitsüberprüfungen unterliegen grundsätzlich den gleichen Vorgaben wie bei den aktiven Soldaten. Die Sicherheitsakten der Reservisten liegen grundsätzlich im zuständigen Karrierecenter, ehemals Kreiswehrersatzämter (KC). Für Reservisten, deren Verwendung eine Sicherheitsstufe verlangt, wird die Akte vom jeweiligen Beorderungstruppenteil während der gesamten Beorderungszeit geführt! Über Veränderungen in der Sicherheitsüberprüfung/-einstufung ist immer das zuständige KC zu informieren. Für unbeorderte Reservisten werden keine Sicherheitsüberprüfungen eingeleitet/bearbeitet.

Einleitung Sicherheitsüberprüfung

Für Reservisten, die einen Dienstposten besetzen, der eine Sicherheitsüberprüfung erfordert, ist durch den jeweiligen zuständigen Beorderungstruppenteil eine Sicherheitsüberprüfung gemäß den Vorgaben der ZDv 2/30 einzuleiten. Das zuständige Karrierecenter ist von der Einleitung zu informieren.

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Auslandseinsatz

Die Dauer des Auslandseinsatzes ist auf maximal sieben Monate festgelegt, gegliedert in Vorbereitung, Einsatz und Nachbereitung. Die Bewerbung ist an das

Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung
G 1.2 Personalangelegenhieten Einsatz
Sachsen-Anhalt-Kaserne
Zeitzer Straße 112
06667 Weißenfels
E-Mail:
Telefon: 03443-33 2018 (Hauptmann Unholzer)
Telefon: 03443-33 2541 (Oberstabsfeldwebel Pütz)

zu richten.

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Stand vom: 27.09.16


http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/poc/sanitaetsdienst?uri=ci%3Abw.zsan.karriere.resis