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Einsatz im Inland für das Lazarettregiment 11

Seeth, 28.01.2010.
Bei Wintertemperaturen um den Gefrierpunkt koordiniert Aufbauleiter Stabsfeldwebel Hansjörg Singhoff in der Stapelholmer Kaserne die Vorbereitung und die Verladung der OP-Container für den Transport zum Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Dabei sind die tiefen Temperaturen ein ernstes Problem. Frost und Eis erwschweren einen sicheren Stand und können Schäden an Containern und Trägerfahrzeugen hervorrufen.

Soldaten schieben einen grünen Container zum Transport ineinander
Die Container werden zusammen geschoben (Quelle: Sanintaetskommando I/Ralph Homuth)Größere Abbildung anzeigen

Zunächst werden sämtliche Container für die Verladung vorbereitet. Zu den beiden Operationscontainern gehören für den Betrieb der mobilen Sanitätseinrichtung (MSE) jeweils ein Operations-Vorbereitungscontainer, ein Verbindungscontainer sowie Container für die Geräte- und Energieversorgung.

Mit dem insgesamt für den Einsatz benötigten Material müssen 18 Container transportfertig gemacht werden.

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Blick in einen OP-Container
Die Container bieten innen viel Platz (Quelle: Sanitaetskommando I/Ralph Homuth)Größere Abbildung anzeigen

Vorbereitungen

Die in den Containern befindlichen Einrichtungen und Geräte werden von seinem Team für den Transport vorbereitet und festgezurrt. Im Anschluss werden die beiden ausziehbaren Operationscontainer zusammengeschoben.

Immer wieder werden die Kameraden um den Aufbauleiter dabei mit den Witterungsbedingungen konfrontiert. Bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt hat sich inzwischen Tauwasser auf den Containern gesammelt, dass zunächst entfernt werden muss.

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Soldat bedient mobilen Kranwagen
Stabsgefreiter Wilke beherrscht sein Waffensystem (Quelle: Sanitätskommando I/Ralph Homuth)Größere Abbildung anzeigen

100-Tonnen-Kran

Ebenfalls muss ein sicherer Stand für den Schwerlastkran geschaffen werden.

Die Verantwortung für den Einsatz des Krans liegt in diesem Moment beim Kranführer, Stabsgefreiter Tim Wilke. Als Kranführer beurteilt er Wind- und Witterungsverhältnisse. Die Entscheidung, ob der Kran eingesetzt und damit die Arbeiten mit der Verladung fortgesetzt werden können, liegt in diesem Moment bei ihm.

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Erfahrung

Die Stimmung ist gut, auch wenn die Arbeitsbedingungen durch das Wetter erschwert sind. Davon überzeugte sich auch der Kommandeur, Oberfeldarzt Dr. Arne Müller. Die Kameraden um den Aufbauleiter beherrschen ihr Geschäft und haben schon für einige Einsätze ihre Technik bereitgestellt.

Verladung eines OP Containers
Verladung eines OP Containers (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Homuth)Größere Abbildung anzeigen

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und dem Kraneinsatz steht nichts entgegen. Bis zu 12 Tonnen schwere Container muss der Kran nun heben. Nach dem Schwenken ist Fingerspitzengefühl gefragt, um den Container punktgenau auf das Trägerfahrzeug zu senken und arretieren zu können.

Es ist eine zeitintensive Arbeit, die Erfahrung und Ruhe benötigt. Nachdem alle Container verladen sind, beginnt der Transport nach Hamburg.

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Weitere Informationen

Weiterführende Links

virtueller Rundgang

animierter Rundgang im Operationsbereich eines Rettungszentrums
Stand vom: 15.07.2010 | Autor:

http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/ueberuns/sandst/sankdo1%3Fyw_contentURL=%2F01DB080000000001%2FW2826D8M963INFODE%2Fcontent.jsp.html