Fliegende Intensivstation
Die klinische Folgeversorgung von verwundeten und verletzten Soldaten wird im Bundeswehrkrankenhaus gewährleistet. Aus den Einsatzgebieten erfolgt die Rückführung mit umgebauten Luftfahrzeugen.
Eine besondere Rolle nimmt der Airbus A 310 MRT als StratAirMedEvac ein.
Bei weltweiten Einsätzen kann ein Airbus A 310 MRT der Bundeswehr zur Rückführung von Verletzten und Verwundeten eingesetzt werden. Die Bestuhlung wird durch mobile Intensivbetten (PTE) und weiteren Liegeplätzen ersetzt. Medizinisches Personal wird durch den Sanitätsdienst gestellt, die fliegende Besatzung besteht aus erfahrenen Angehörigen der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung.
Einsatzmittel
Der Airbus wird im Langstreckentransport eingesetzt. Bei Einsätzen mit Beteiligung der Bundeswehr stehen mit dem umgerüsteten Flugzeug des Typs C-160 Transall und dem mittleren Transporthubschraubers des Typs CH 53G Mittel des strategischen Verwundetenlufttransportes zur Verfügung.
Die Hubschrauber stehen vorrangig für den Transport vom Einsatzlazarett zum Flughafen bereit, sind aber auch als Rettungshubschrauber im Einsatz.
Klinische Versorgung
Zentraler Landeflughafen der Bundeswehr im strategischen Verwundetenlufttransport ist der militärische Teil des Konrad-Adenauer-Flughafens in Köln. Verletzte und verwundete Soldaten werden von dort aus in das nahegelegene Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz transportiert.
Bei Einsätzen im Rahmen der humanitären Hilfe und Rückführung von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland werden überwiegend Krankenhäuser im Köln-Bonner Raum zur weiteren Versorgung angesteuert.

