Moderne Kinderbetreuung
Westerstede, 05.11.2009, Sanitätskommando I.
Die Stadt Westerstede will in der geplanten Kindertagesstätte „Jahnallee“ eine flexible Betreuung an 365 Tagen im Jahr in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr anbieten. Die neue Einrichtung soll in der Nähe der Ammerlandklinik gebaut werden und wird ein Betreuungsangebot für Kinder vom Säuglings- bis zum Grundschulalter bieten. Für die Angehörigen des dortigen Bundeswehrkrankenhaus werden zunächst 12 dieser Plätze für ihre Kinder ab dem 1. September 2010 reserviert. Dafür übernimmt die Bundeswehr anteilige Kosten in Höhe von insgesamt 180.000 Euro.

Häufig fehlten „arbeitsplatznahe und zum Beispiel an den Schichtdienst angepasste Betreuungsplätze, z. B. für das Personal an Bundeswehrkrankenhäusern oder für viele Soldatinnen und zivile Beschäftigte, die zum Beispiel nach der Geburt ihres Kindes ihre Tätigkeit wieder aufnehmen wollen,“ sagte Thomas Kossendey, der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 5. November im Westersteder Rathaus. Gerade auch am Bundeswehrkrankenhaus Westerstede ist der Bedarf an einem solch umfassenden und flexiblen Angebot hoch.

Vorfreude
Oberfeldarzt Dr. Christoph Rubbert, der Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses, freute sich als „Betroffener“ besonders über die Fortschritte. Je nach Bedarf sollen auch noch mehr Plätze in der KiTa „Jahnallee“ für Angehörige seines Krankenhauses bereitgestellt werden. Vornehmlich sollen diese für die Kinder angeboten werden, die im Umland von Westerstede wohnen und deren Eltern beide arbeitstätig sind.

Weiterer Schritt
Nach Koblenz und Seedorf ist Westerstede nun der dritte Standort im Rahmen des Pilotprojektes „Kinderbetreuung“, an dem die Bundeswehr in bundeswehrspezifische Kinderbetreuungsleistungen investiert und damit die konzeptionellen Arbeiten des Bundesministeriums der Verteidigung in konkrete Maßnahmen für die Truppe umsetzt. Die Vereinbarkeit von Familie und Dienst in der Bundeswehr kommt einen weiteren Schritt voran.
