Große Resonanz beim Empfang der „großen Drei“
Halle, 18.01.2010.
Die sogenannten „großen Drei”, die Wehrbereichsverwaltung Ost (WBV Ost) in Strausberg, das Wehrbereichskommando III (WBK III) in Erfurt sowie das Sanitätskommando III (SanKdo III) in Weißenfels teilen sich alljährlich nicht nur die Mühen und Kosten, sondern auch die zahlreichen hochrangigen Gäste eines Jahresempfangs. Dabei wechseln jährlich die Federführung, das Bundesland und damit auch der Ort der Veranstaltung. In diesem Jahr durfte das Sanitätskommando III unter Führung von Generalarzt Dr. Michael Tempel den Empfang im Stadthaus in Halle (Saale) ausrichten.

„Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, freundlicherweise haben Sie es uns unter beispielgebenden Bedingungen ermöglicht, im historischen Festsaal des Stadthauses Halle den Neujahrsempfang 2010 durchzuführen. Es ist mir ein Anliegen, mich für die herausragende Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Neujahrsempfangs zu bedanken.” Mit diesen Worten schloss Generalarzt Dr. Michael Tempel um 15.00 Uhr den offiziellen Teil des Empfangs und übergab Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados einen Blumenstrauß. Das Ambiente des Stadthauses gab in der Tat einen sehr festlichen und würdigen Rahmen.

Herausforderungen beleuchtet
Zuvor hatte der Kommandeur des Sanitätskommando III in einer ausführlichen Rede die Aufgaben der kommenden Monate des Kommandos, sowie des Befehlshabers WBK III, Generalmajor Heinrich Geppert, und des Präsidenten der WBV Ost, Heinrich Michael Schrömbgens, herausgestellt.
Die anwesenden 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Sicherheitsbehörden wurden umfassend informiert.

Innenminister stellt Zusammenarbeit heraus
Der Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Hövelmann, überbrachte stellvertretend für den Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer die Grußworte der Landesregierung. Er stellte die Errungenschaften im Bereich der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit, kurz ZMZ, heraus und erinnerte an die vollbrachten Leistungen der Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz wie auch bei der Bewältigung von Katastrophen im Inland, wie zum Beispiel auch bei der Katastrophe in Nachterstedt 2009.
Die Gastgeberin des Hauses, die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) Dagmar Szabados, erinnerte an die Tradition der Stadt als Garnisonsstadt vom 17. Jahrhundert bis ins Jahr 2007. „Umso mehr freue ich mich, dass die Bundeswehr unsere Stadt für diesen Empfang ausgewählt hat.” Abschließend dankte sie den Soldaten des Wehrbereichsmusikkorps aus Erfurt, die von der Empore herab den Empfang musikalisch umrahmten.
