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Bestpreise für Angehörige des Zentralen Sanitätsdienst

Bonn, 26.01.2010.

Gruppenbild mit dem Inspekteur
Gruppenbild mit dem Inspekteur (Quelle: Sanittäsdienst Bundeswehr Thönnissen)Größere Abbildung anzeigen

Der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath, würdigte auf der Bonner Hardthöhe die besonderen Leistungen von fünf Soldatinnen und Soldaten aus dem Zentralen Sanitätsdienst. Die Bestpreise in Form von Büchern wurden verliehen an Oberfeldwebel Nina-Maria von Hörsten aus dem Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Kiel, Hauptgefreiter Sarah Rüppel und Oberfeldwebel Andreas Muhlack vom Sanitätszentrum Höxter, Stabshauptmann Günther Schmitt vom Zentrum für Einsatzausbildung und Übungen des Sanitätsdienstes in Feldkirchen sowie an Hauptmann Helmut Lucht vom Sanitätskommando I in Kiel.

Die Preisträger haben sich durch überdurchschnittliche Leistungen auf dem Dienstposten, herausragende Studienabschlüsse im Rahmen der fachlichen Ausbildung sowie durch selbstlose Einzeltaten im Auslandseinsatz verdient gemacht.

So würdigte der Inspekteur etwa Oberfeldwebel Muhlack und Hauptgefreiter Rüppel für ihr besonderes Engagement in Afghanistan. Beide gerieten im letzten Jahr während einer Patrouille bei Kunduz nacheinander in zwei Hinterhalte, bei denen ein Soldat schwerst verwundet wurde. Die Sanitätssoldaten waren an der Primärversorgung des Verletzten beteiligt und taten alles in ihrer Macht Stehende, um ihn zusammen mit den Ärzten des Beweglichen Arzt Trupps (BAT) zu stabilisieren und medizinisch zu versorgen. Dabei bewiesen die Soldaten aus Höxter selbstlosen Einsatz unter enormem psychischem Druck und Gefahr für den eigenen Leib. Tragischerweise konnte das Leben des verwundeten Kameraden trotz des beispielhaften Einsatzes der Anwesenden nicht gerettet werden. Unter dem Eindruck dieser belastenden Erlebnisse blieb Hauptgefreiter Rüppel für weitere drei Monate in Afghanistan und führte somit ihren Einsatz wie geplant zu Ende. Oberfeldwebel Muhlack meldete sich zwei Monate nach Rückkehr aus Kunduz freiwillig für eine weitere Verwendung in Afghanistan, als kurzfristig Personalersatz für das deutsche Folgekontingent gesucht wurde.

Ihre Einsatzbereitschaft, Ihre Berufsauffassung und Ihre Identifikation mit den Aufgaben der Bundeswehr sind vorbildlich und beispielgebend“, lobte der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr die Ausgezeichneten.

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Stand vom: 05.02.2010 | Autor:

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