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Vom Luftwaffensicherungssoldaten zum Gesundheitsaufseher

Oberstabsfeldwebel Jürgen Eckert ist als "Aprilscherz" zur Bundeswehr gekommen. Am 1. April 1977 trat er seine Grundausbildung in Germersheim an. Dort wurde er als Luftwaffensicherungssoldat ausgebildet.

Im Büro - Jürgen Eckert

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Da Eckert privat gerne im Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes tätig war, wechselte er zum Sanitätsdienst und verpflichtete sich für vier Jahre als Zeitsoldat. Bis zum Dienstgrad Oberfeldwebel leistete er seinen Dienst in einer Luftwaffensanitätsstaffel in Karlsruhe. Von 1977 bis 1989 durchlief Jürgen Eckert von der Aufnahme bis zur Materialbewirtschaftung alle Bereiche einer Sanitätsstaffel. Zu dieser Zeit beschäftigte er sich aktiv mit dem Gedanken - Gesundheitsaufseher in der zivilen Arbeitswelt zu werden. Bewerbungen liefen schon, bis die Bundeswehr ihm das Angebot unterbreitete Berufssoldat zu werden.

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Berufssoldat

Eckert entschied sich für die Bundeswehr. Mit der Übernahme, zum Berufssoldaten habe ich die sichere Seite gewählt. Regelmäßiges und sicheres Einkommen sind für Ihn keine Selbstverständlichkeit. "Es ist immer ein tiefer Schnitt, wenn ein Zeitsoldat nach zwölf Jahren in die zivile Arbeitswelt wechselt. Mit meinen Beruf als Maschinenschlosser hätte ich sicherlich nicht mehr viel anfangen können". Aber auch die guten Erfahrungen in seinen zwölf Dienstjahren ermutigten ihn, bei der Bundeswehr zu bleiben.

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Fünf Jahre Spieß

Eckert organisiert und arbeitet gerne mit Menschen zusammen. Genau die Voraussetzung ein guter Spieß (Kompaniefeldwebel) zu werden. Von Lengries über Fürstenfeldbruck bis in seine Heimat Lechfeld "schickte" ihn die Bundeswehr in dieser Verwendung. 1994 – fünf Jahre später wurde er nach München versetzt. Hier schnupperte er zum ersten Mal in das Aufgabengebiet eines Gesundheitsaufsehers. Eckert unterstützte den Wehrbereichsveterinär des Wehrbereichskommandos IV u.a. bei der Hygieneaufsicht in Verpflegungseinrichtungen und in tierschutzrechtlichen Angelegenheiten.

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Besprechung anhand der Übersichtspläne

Gemeinsame Kartenkunde Größere Abbildung anzeigen

Beförderung

"Anfang 2001 habe ich das Angebot bekommen Oberstabsfeldwebel zu werden", erklärt der 50-jährige stolz. Nicht ohne Grund – schließlich ist der Oberstabsfeldwebel der Spitzendienstgrad in der Laufbahngruppe der Unteroffiziere. Verbunden mit der Beförderung war eine Ausbildung zum Gesundheitsaufseher. "Als ich das Angebot bekommen habe, hatte ich so meine Zweifel, ob ich den Berufsabschluss auch schaffe. Schließlich war ich zu diesem Zeitpunkt schon 44 Jahre." Aber der Reiz, die Ausbildung zu absolvieren, die er bereits in den achtziger Jahren im zivilen Bereich machen wollte, war größer.

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Medizinische Vorbildung

"Bei der Bundeswehr wird ein Soldat nur Gesundheitsaufseher, wenn er eine medizinische Vorbildung vorweisen kann. Im Zivilen kann jede Verwaltungskraft Gesundheitsaufseher werden", erklärt Eckert. Die Ausbildung zum Desinfektor ist für ihn, wie auch für alle anderen, die Voraussetzung um die Ausbildung zum Gesundheitsaufseher absolvieren zu dürfen. Nach zwei Jahren - ein Jahr Praktikum im Gesundheitsamt, sechs Monate Schule und weitere sechs Monate im Zentralen Institut der Bundeswehr in München endeten für Eckert mit dem staatlichen Abschluss zum Gesundheitsaufseher.

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In den Bayerischen Wald

Mit bestandener Prüfung wechselte der Oberstabsfeldwebel von der Isar in den Bayerischen Wald nach Bogen an das Sanitätskommando IV. Für ihn begann mit der Versetzung auch die Wochenendpartnerschaft. Eckert besitzt ein Haus in der Nähe von Augsburg. "Ein Umzug kam für mich nicht in Frage".

Seine Kinder sind schon aus dem Haus und stehen auf eigenen Füßen. "Ich bin vierfacher Großvater", erklärt der 50-jährige stolz. Drei Jahre bis zur Pensionierung hat er noch. "Wenn es nach mir geht, würde ich gerne länger arbeiten". Der Oberstabsfeldwebel ist zufrieden mit dem Erreichten. Mit jedem seiner Worte spürt man die Begeisterung für seine Tätigkeit – Gesundheitsaufseher.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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