Grundausbildung
Bis Ende 2010 dauerte der Grundwehrdienst sechs Monate. Die ersten drei Monate verbringen die Rekruten in der Grundausbildungseinheit.
In den ersten beiden Monaten der Grundausbildung im Sanitätsdienst erlernen die Rekruten allgemeinmilitärische Grundfertigkeiten. Einige Ausbildungsabschnitte wurden beim Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu" begleitet.
Einkleidung
Bei der Einkleidung erhalten alle Soldaten ihre Uniform und Ausrüstung. Mit der Uniform sehen die Rekruten wie Soldaten aus. Außerdem nehmen sie sich selbst als Soldat wahr.
Spindaufbau
Uniform und Ausrüstung müssen im Spind, dem Schrank der Rekruten, verstaut werden. Damit alles hinein passt, gibt es den Spindaufbau, eine Anleitung zum Einräumen.
Waffenausbildung
Der Umgang mit Handfeuerwaffen muss erlernt werden. Die Baugruppen bestimmen sowie Zerlegen und Zusammensetzen von Pistole und Gewehr gehören zu den Grundfertigkeiten, um Störungen selbst beheben zu können.
Scharfer Schuss
Nachdem die sichere Handhabung der Waffen geübt wurde, erfolgt der erste scharfe Schuss. Soldatinnen und Soldaten üben Schusssicherheit und Treffgenauigkeit.
Elterntag
Im Vorfeld des feierlichen Gelöbnisses bietet die Grundausbildungseinheit den Elterntag an. Die Rekruten zeigen Ihren Familien und Angehörigen erlernte Fähigkeiten.
Gelöbnis
Die jungen Wehrpflichtigen geloben Treue auf Deutschland und ihre soldatischen Pflichten umzusetzen. Das Gelöbnis ist Höhepunkt des militärsichen Teils der allgemeinen Grundausbildung.







