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Gesundheit ist das höchste Gut

Andernach, 29.10.2009.
Nur wenige Meter von der Traditionsbaracke in der Andernacher Krahnenberg-Kaserne entfernt, wurde am 29. Oktober neu Geschichte geschrieben. Mit der Kommandoübergabe des Instituts für Wehrmedizinalstatistik und Berichtwesen der Bundeswehr ging die 37 jährige Amtszeit von Oberstarzt Dr. Franz-Adolf Mahlberg zu Ende.

Der Amtschefs des Sanitätsamtes der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Jürgen Dick, würdigte in seiner Rede die Leistungen des ehemaligen Fliegerarztes Dr. Mahlberg, der unter anderem auch über 25 im BMVg wirkte. Vor allem in den neuen Bundesländern hat er wesentlich den musterungsärztlichen Dienst mitentwickelt und geprägt. Oberstarzt Dr. Mahlberg lebte stets nach der Maxime des Sanitätsdienstes „Gesundheit ist das höchste Gut“, auf die der Generalstabsarzt in seiner Rede verwies.

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Glückwünsche an den Nachfolger (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/ Matussek)Größere Abbildung anzeigen

Es wartet ein weites Aufgabenfeld

Damit übernimmt der neu ernannte Leiter des größten deutschen Archivs für Gesundheitsunterlagen, Oberstarzt Dr. Matthias Baßler, ein weites Aufgabenfeld. Sein beruflicher Werdegang prädestiniert den ehemaligen Abteilungsleiter G1 des Sanitätsführungskommandos für die neue Verantwortung. Neben unterschiedlichen Verwendungen als Dezernatsleiter und Dezernent, absolvierte der promovierte Facharzt für Allgemeinmedizin den nationalen Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

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Professor Doktor Doktor Leyk (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/ Matussek)Größere Abbildung anzeigen

„Leistungsfähigkeit von Soldaten- ein Spiegelbild der Gesellschaft“

In einem Vortrag während der feierlichen Veranstaltung zum Thema „Leistungsfähigkeit von Soldaten – ein Spiegelbild der Gesellschaft“, machte Oberstarzt Prof. Dr. Dr. Dieter Leyk die aktuelle Problematik des Fitnessmangels bei Jugendlichen und dessen Einfluss auf die Bundeswehr deutlich. Das Thema wählte der scheidende Institutsleiter bewusst aus, „um auf eine der Aufgaben des Institutes für Wehrmedizin hinzuweisen“, kommentierte Oberstarzt Dr. Mahlberg. So trägt die fachliche Auswertung statistischer Daten aus der gesamten Bundeswehrgeschichte dazu bei, auch zukünftig die Leistungsfähigkeit und das Wohl aller Soldaten zu steigern.

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Kurzer Rückblick in die Vergangenheit

Weitere Aufgaben und die Bedeutung des Institutes zeigte der Amtschef des Sanitätsamtes mit einem geschichtlichen Abriss der Archivierung von Gesundheitsdokumenten auf. „Eine Aufzeichnung medizinischer Daten fand schon zu Zeiten statt, als der Mensch noch auf Papyrus schrieb“, so der Generalstabsarzt. Eine wissenschaftliche Rolle errang die Wehrmedizinaldokumentation nach dem Ersten Weltkrieg. Seit 2002 befindet sich das Institut des Ärztlichen Berichtwesens in der Bundeswehr in Andernach. Jene Kaserne mit der Traditionsbaracke, vor welcher 1956 die ersten Soldaten der neuen Armee vereidigt worden.

Für die Erhaltung dieser Baracke und deren Nutzung als museale Einrichtung setzt sich auch Oberstarzt Dr. Mahlberg ein. Er wünscht dem neuen Institutsleiter viel Erfolg und das gewisse Quäntchen Glück bei seinen anstehenden Aufgaben.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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