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Kommandowechsel im Münchener Norden

München, 29.01.2008.
Die Sanitätsakademie der Bundeswehr hat einen neuen Kommandeur. Mit einem formellen militärischen Appell wurde der Kommandowechsel an der zentralen Ausbildungsstätte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr vollzogen. Nach knapp zwei Jahren übergibt Generalarzt Dr. Dirk Raphael eine Ausbildungsstätte im Umbruch. Neuer Mann an der Spitze ist Oberstarzt Dr. Torsten Sohns.

Dr. Fröhlich nimmt die Truppenfahne aus den Händen des scheidenden Kommandeurs
Dr. Fröhlich nimmt die Truppenfahne aus den Händen des scheidenden Kommandeurs (Quelle: Bundeswehr / Kendlbacher)Größere Abbildung anzeigen

Den Kommandowechsel nahm der Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Detlev Fröhlich, vor. In seiner Rede ging Fröhlich auf den Transformationsprozess im Sanitätsdienst der Bundeswehr ein.

Für Fröhlich nimmt die Sanitätsakademie der Bundeswehr eine Schlüsselstellung in der Ausbildung und Lehre ein.

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Deutliche Veränderungen

Welche Spuren der Transformationsprozess der Bundeswehr bei der fest im Münchener Norden verankerten Dienststelle hinterlässt, beleuchtete Generalarzt Raphael. Er betonte, dass in den vergangenen zwei Jahren hinsichtlich der Organisation und der Ausgestaltung der Ausbildung und Lehre viel verändert wurde. Raphael hob die Aufstellung der fünf Rettungsschulen in Koblenz, Ulm, Hamburg, Berlin und München hervor. An diesen Schulen werden länger dienende Soldaten zum Einsatzsanitäter ausgebildet.


Unter seiner Federführung integrierte Generalarzt Raphael im Oktober 2006 ein weiteres neues Element in die Sanitätsakademie - das "Zentrum für Einsatzausbildung und Übungen des Sanitätsdienstes", kurz ZEUS. Aufgabenschwerpunkt des ZEUS ist die teamorientierte Einsatzausbildung.

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Schwieriger Weg

Trotz zahlreicher Entwicklungen und Veränderungen hat die Ausbildungsstätte noch viel Arbeit vor sich. Raphael sprach von einem bestehenden Reformstau in der Laufbahnausbildung der Feldwebel und in der postuniversitären Ausbildung der Sanitätsoffiziere.

Mit Wehmut verabschiedet sich der 54-jährige Sanitätsoffizier und bedankte sich bei den angetretenen Soldaten für Ihren Einsatz, das Vertrauen und die Loyalität, die ihm entgegengebracht wurde.

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Generalstabsarzt Dr. Fröhlich gratuliert Oberstarzt Dr. Sohns
Gratulation und viel Erfolg (Quelle: Bundeswehr / Kendlbacher)Größere Abbildung anzeigen

Neuer Mann

Der 55-jährige Oberstarzt Dr. Torsten Sohns trat 1971 als Pionier in die Bundeswehr ein. Ein Jahr später wechselte er in die Laufbahn eines Sanitätsoffizieranwärters. Von 1972 bis 1978 studierte er Humanmedizin in Münster. Der Standort München ist für ihn nicht neu. Von 1998 bis 2002 leitete er den Bereich Studien und Wissenschaften an der Sanitätsakademie der Bundeswehr.

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Sanitätsakademie

Die Sanitätsakademie der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte des zentralen Sanitätsdienstes. Mit einem Stammpersonal von rund 280 Soldaten und knapp 40 Zivilbeschäftigten bewältigt die Ausbildungsstätte u.a. Laufbahnlehrgänge für Unteroffizier-, Feldwebel- und Sanitätsoffizieranwärter. Der zweite Schwerpunkt liegt in der fachlich-wissenschaftlichen Fort- und Weiterbildung der Sanitätsoffiziere der heilberuflichen Approbationen.

Zahlreiche der angebotenen Kurse erfüllen zum Beispiel alle zivil vorgegebenen Qualitätsstandards und werden durch die Bayerische Landesärztekammer als Weiterbildungsabschnitt anerkannt.

Insgesamt hat die Sanitätsakademie der Bundeswehr jährlich über 6000 Lehrgangs- und 8300 Tagungsteilnehmer zu Gast.

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Stand vom: 04.04.13 | Autor: 


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