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Chirurgischer Kongress: Neue Eindrücke

München, 04.05.2007.
Über 5300 Besucher nahmen am Kongress der deutschen Gesellschaft für Chirurgie vom 1. bis zum 4. Mai am Messezentrum München teil. Unter ihnen – Oberfähnrich Thorsten Hromatke. Der Sanitätsoffizieranwärter ist im sechsten Semester und hat somit fast die Hälfte seines Medizinstudium hinter sich. Ein guter Zeitpunkt, sich schon mal Gedanken zu machen, welche medizinische Fachrichtung er einschlagen will. Der Kongress bot für ihn eine gute Möglichkeit, um neue Eindrücke zu sammeln.

Oberfähnrich Thorsten Hromatke vor dem Rettungszentrum, leicht
Oberfähnrich Thorsten Hromatke vor dem Rettungszentrum, leicht (Quelle: Bundeswehr / Sanitätsdienst / (Pissarek))Größere Abbildung anzeigen

Hromatke hat sich längst noch nicht festgelegt, welche Facharztausbildung er anstrebt. "Ich bin in meiner Entscheidung noch offen", erklärt der 22-jährige. Ein paar Gebiete kann er schon ausschließen. "Mit der Orthopädie oder Psychiatrie kann ich mich beispielsweise nicht anfreunden."

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Famulatur in der Chirurgie

Bereits im März diesen Jahres absolvierte Hromatke seine erste Famulatur bei der chirurgischen Abteilung am Kreiskrankenhaus Aschersleben. Hromatke äußerte sich sehr zufrieden über den Verlauf der vierwöchigen Famulatur am Kreiskrankenhaus. Jede Menge neue Erfahrungen habe er sammeln können. "Bis auf unfallchirurgische und neurochirurgische Sachen habe ich alles gesehen", sagte Hromake. Die gewonnenen Eindrücke helfen ihm jetzt im Hörsaal. "Wenn bestimmte Krankheitsbilder besprochen werden, kann ich mir leichter ein Bild machen."

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Stabsgefreiter Hahn erklärt Oberfähnrich Thorsten Hromatke die Funktionen des Transportpanzer Fuchs
Funktionen des Transportpanzer Fuchs (Quelle: Bundeswehr / Sanitätsdienst / (Pissarek))Größere Abbildung anzeigen

Zurück auf den Kongress

Aufmerksam hört Hromatke den Ausführungen von Hauptmann Thomas Michelis zu. Der Zugführer des Sanitätslehrregimentes aus Feldkirchen ist Experte in allen Fragen rund um das Rettungszentrum leicht. Die Rettungseinrichtung mit ihren grünen Containern und Zelten ist auf dem Messegelände ein Blickfang. Seit drei Tagen stehen rund 25 Soldaten des Sanitätslehrregimentes für die Kongressteilnehmer als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Rettungseinrichtung soll dem Fachpublikum die sanitätsdienstlichen Einsatzmöglichkeiten plastisch veranschaulichen.

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Student und Soldat Fähnrich Thorsten Hromatke besichtigt im Rettungszentrum den Laborcontainer
Student und Soldat besichtigt im Rettungszentrum den Laborcontainer (Quelle: Bundeswehr / Sanitätsdienst / (Pissarek))Größere Abbildung anzeigen

Rundgang

"Während meiner Offizierausbildung habe ich solch eine modulare Rettungseinrichtung schon einmal gesehen", erklärte der Oberfähnrich. Doch den Luxus der persönlichen Führung nimmt er gerne an und zeigte sich danach überzeugt. "Als ich im Operationscontainer des Rettungszentrums stand, habe ich keinen Unterschied zum Operationssaal des Kreiskrankenhauses Aschersleben gesehen, auch wenn es räumlich etwas enger und kompakter ist", sagte Hromatke mit etwas Stolz.

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Hauptfeldwebel Uebel bringt die Funktionen und Sanitätsdienstlichen Gerätenschaften des Transportpanzers Fuchs einem Krongressteilnehmers näher
Funktionen des Transportpanzers Fuch (Quelle: Bundeswehr / Sanitätsdienst / (Pissarek))Größere Abbildung anzeigen

Fachkundiges Publikum

Aber auch die Kongressteilnehmer nutzten die Möglichkeit um die modulare medizinischen Einrichtung zu besichtigen. "Das diese Einrichtung in einer Stunde aufgebaut ist, kann ich mir nicht vorstellen", erklärte ein Besucher beeindruckt. Oberstabsarzt Oliver Behr, Chef der 2. Kompanie des Sanitätslehrregimentes, zeigte sich zufrieden. "Wir hatten viele interessierte und kritische Besucher." Ebenfalls tief beeindruckt zeigte sich der Präsident der Veranstaltung, Professor Doktor Hans-Ulrich Steinau, während einer Pressekonferenz am Rande des chirurgischen Kongresses von den Leistungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. "Das ist bis jetzt in unseren Medien noch nie so zum Ausdruck gekommen", erläutert Steinau weiter.

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Blick auf den 124. Chirurgenkongress
Kongressübersicht (Quelle: Bundeswehr / Sanitätsdienst / (Pissarek))Größere Abbildung anzeigen

Eindrücke

Hromatke zeigte sich vom Kongress fasziniert. "Ich fand es einfach mal interessant, wie solch ein Kongress aufgezogen wird." Das breite Spektrum an Vorträgen wollte und konnte er noch nicht nutzen. "Das ging mir zu sehr ins Eingemachte. So weit bin ich noch nicht", gibt der 22-jährige zu. Begeistert ist er von der Medizintechnik, die er während des Kongresses besichtigen konnte. "Ein tragbares Ultraschallgerät habe ich noch nie gesehen. Das ist einfach nur eine Kombination aus Laptop und Schallkopf", stellte Hromatke überrascht fest.

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Was sonst noch war?

Seit dem 16. April sitzt Hromatke wieder im Hörsaal. Mikrobiologie und Humangenetik gibt der Medizinstudent als Schwerpunkte für das sechste Semester an. Sportlich läuft es für den 22-jährigen auch bestens. Mit einem 2. Platz bei den oberbayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen qualifizierte sich seine Mannschaft für die bayerischen Meisterschaften Ende Juni. Zusätzliche Trainingseinheiten sind nicht vorgesehen. Schließlich soll der Sport nur Ausgleich zum Studium bleiben.

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Stand vom: 21.11.12 | Autor: 


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