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Anästhesie und Rettungsmedizin

München, 01.01.2012, Bundesministerium der Verteidigung.


H2S-induzierte „suspended animation“ bei hämorrhagischem Schock

In der Altersgruppe bis 40 Jahren ist ein traumabedingter hämorrhagischer Schock eine der häufigsten Todesursachen.
Ziel des Projektes ist es, pathophysiologische Zusammenhänge (Makro- und Mikrozirkulation, Organfunktion, Glucosestoffwechsel, mitochondriale Atmung) bei Herstellung einer H2S-induzierten „suspended animation“ im hämorrhagischen Schock zu untersuchen. Bei erfolgreichem Verlauf können diese Ergebnisse in die Entwicklung neuer therapeutischer Optionen beim schwer traumatisierten Menschen einfließen.

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Prospektive, randomisierte, multizentrische klinische Prüfung zum Einfluss einer adjunktiven intravenösen Therapie mit Natriumselenit und einer mittels Procalcitonin gesteuerten kausalen Therapie auf das Überleben von Patienten mit schwerer Sepsis und septischem Schock

Sepsis ist definiert als eine systemische Entzündungsreaktion ausgelöst durch einen mikrobiologischen Erreger. 20% der Patienten mit Sepsis versterben. Die 90-Tage-Sterblichkeit von Patienten mit schwerer Sepsis und septischem Schock beträgt 54%.
Das Vorhaben zielt auf eine Optimierung sowohl kausaler als auch unterstützender Therapiemaßnahmen bei Sepsis ab, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Prognose von Patienten mit schwerer Sepsis oder septischem Schock beitragen könnten.

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Stand vom: 02.12.13


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