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Straff und Intensiv

München, 02.12.2009.
Schnell muss es gehen, schneller als sonst. Realistischer kann eine Übung nicht mehr sein. Es gibt einen Verletzten. Der angeforderte Hubschrauber fliegt über die Köpfe der Soldaten, die das Gebiet sichern, bevor er landet. So schnell wie möglich den Verletzten ins Lager zu bringen - das ist wichtig.

Soldaten mit Verletzten auf einer Trage beim betreten des Hubschraubers

Soldaten verladen einen Verwundeten (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswer/Tautz)Größere Abbildung anzeigen

Stationsausbildung und Übungen, wichtige Schwerpunkte des Lehrganges. Was sich dahinter verbirgt, wird den Teilnehmern schnell klar: überlebenswichtige Ausbildung, medizinische Erstversorgung unter Beschuss und Bedienen medizinischen Gerätes auf engstem Raum.

„Der Zeitplan ist sehr straff“, sagt Oberstabsgefreiter Martin K., „die Ausbildung ist wesentlich intensiver als bei meiner letzten Ausbildung vor 2 Jahren“.

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Soldaten bereiten die Verletzten zum Abtransport auf der Trage vor

Soldaten bereiten einen Verletzten auf den Weitertransport vor (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/ Tautz)Größere Abbildung anzeigen

Teambildung

„Nicht immer funktioniert alles auf Anhieb. Das ist auch nicht so wichtig“, erzählt Hauptfeldwebel Thorsten P. „Dafür machen wir ja die Ausbildung“. Die eigenen Kenntnisse werden optimiert, Wissenslücken geschlossen, Teammitglieder stellen sich auf einander ein.

So klappt das Beladen eines Rettungshubschraubers recht schnell reibungslos. Ziel ist es, das Zusammenspiel aller Beteiligten zu verbessern. „Da rennt auch ein Arzt auf Befehl eines Hauptfeldwebels die 100 Meter zum Hubschrauber mit einer Hand an der Trage. Nur so kann es funktionieren. Alle zusammen als Einheit“, so Thorsten P.

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Oberfähnrich Matthias Querbach Ausbilder im ZEUS in Feldkirchen

Am Puls der Zeit: Matthias Querbach (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Tautz)Größere Abbildung anzeigen

Aktualität

„Wir sind am Puls der Zeit“, sagt Oberfähnrich Matthias Querbach vom Zentrum für Einsatzausbildung und Übungen des Sanitätsdienstes, kurz ZEUS genannt. „Viele Dinge erfahren wir von den Teilnehmern, die gerade im Ausland waren.“ Einen Rahmen für die Ausbildung gibt es, doch der Lehrplan ist frei und verändert sich situationsbedingt.

Die neuesten Informationen werden gesammelt, Lageänderungen berücksichtigt. Aktuelles über medizinisches Gerät, Einsatztaktik oder Ausrüstung, alles wird ausgewertet und fließt umgehend in die Ausbildung ein.

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Unterricht muss sein

Handlungstraining ist Schwerpunkt der Zusatzausbildung EAKK. Erstmal geht es in den Hörsaal. Die meisten Anwesenden waren bereits im Einsatz. In den verschiedenen Unterrichten werden sie für ihre Aufgaben und die Besonderheiten des Einsatzes sensibilisiert.

Es gibt immer wieder Neues zu lernen. Im Sandkasten werden mit Spielzeugautos Szenarien dargestellt und Lösungsansätze durch die Beteiligten erarbeitet. Die alltäglichen Dinge im Einsatz werden ebenso angesprochen wie das Verhalten der Patrouille oder das Zusammenwirken eines Konvois. All das, was im Ernstfall besonders wichtig ist.

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Unter Eigensicherung werden Verwundete mit dem Fahrzeug und per Hand Abtransportiert

Soldaten transportieren einen Verwundeten unter Eigensicherung (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Tautz)Größere Abbildung anzeigen

Zwei straffe Wochen

Seit dem Frühjahr 2009 gibt es diese neue Zusatzausbildung für die Soldaten der MedEvac Teile im ISAF Einsatz.

Zwei Wochen fordernde Ausbildung für die sanitätsdienstlichen Besatzungen, die bei jeder Einsatzfahrt dabei sind. 14 Tage, in denen geschwitzt, geschossen und sich zusammengerauft wird, um gut vorbereitet in den Einsatz zu gehen.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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