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Die ersten fünf Minuten entscheiden

Weiterentwicklung und Neukonzeption der Sanitätsausbildung von Nicht-Sanitätspersonal: Seit Anfang 2010 werden Soldaten, die nicht Angehörige des Sanitätsdienstes der Bundeswehr sind, zu Einsatzersthelfern A und B ausgebildet. Damit reagiert die Bundeswehr auf veränderte Einsatzanforderungen.

„Die operativen Gegebenheiten in Afghanistan machen es erforderlich, dass die Truppe mehr als in der Vergangenheit Präsenz in der Fläche zeigt. Alle diese Kleinsteinheiten stets durch einen Arzt mit Fachkunde Rettungsmedizin begleiten zu lassen, ist nicht darstellbar”, so der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath. Dabei sei die Versorgung innerhalb der ersten fünf Minuten nach einer Verwundung oder Verletzung maßgeblich für das Überleben eines Menschen.

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Einsatzbedingung

„Um unter kriegsähnlichen Bedingungen den Standard unserer Rettungskette zu erhalten, sei es entscheidend, dass Soldaten auf dem Feld der Erstmaßnahmen nun höher qualifiziert sind als bisher”, so Nakath.

So war bisher die Ausbildung Helfer im Sanitätsdienst, die jeder Soldat in der Grundausbildung durchlief sehr stark an Erste-Hilfe-Szenarien im Inland wie bei Verkehrsunfällen ausgerichtet. „Dies war nicht ausreichend. Wir tragen nun den Anforderungen mit dem Einsatzersthelfer A Rechnung”, so der Inspekteur. Ausbildungsinhalte des Einsatzersthelfer A sind u.a. die Handhabung der neuen persönlichen Sanitätsausstattung, die auch einen Morphin-Autoinjektor beinhaltet.

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Mehr als Erste Hilfe

Einen Schritt weiter geht der Einsatzersthelfer B: Hier erhalten besonders ausgewählte Soldatinnen und Soldaten der Teilstreitkräfte eine erweiterte sanitätsdienstliche Ausbildung, die sie befähigt, lebensrettende Sofortmaßnahmen oberhalb der Selbst- und Kameradenhilfe im Rahmen der Notstandskompetenz im Einsatz durchzuführen.

„Mit der Neukonzeption unserer Ausbildung für Nicht-Sanitätspersonal sind wir in Europa an der Spitze und bieten unseren Soldaten im Einsatz ein Optimum an medizinischer Versorgung”,so der Inspekteur abschließend.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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