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Trainieren für Rio

Mittenwald, 30.06.2011.
Musik kommt aus den Lautsprechern. Michael Althoff treibt die Militärischen Fünfkämpfer an. Rumpfstabilisation steht auf dem Trainingsplan. Der 43-jährige Physiotherapeut vom Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr aus Warendorf berät die Vollblutsportler in allen Fragen der Prävention.

Muskelpflege Dehnen - Rumpfstabilisation mit Althoff

Muskelpflege Dehnen (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

„Die Spitzensportler brauchen tägliche Pflege, um ihre Höchstleistungen abrufen zu können”, erklärt Althoff seine Aufgabe im Trainingslager Mittenwald.

Eine Woche unterstützt der Physiotherapeut die Militärischen Fünfkämpfer von der Sportfördergruppe Neubiberg. Im Blickpunkt des Teams steht die Vorbereitung auf den diesjährigen Höhepunkt: die Military World Games in Rio de Janeiro vom 16. bis zum 24. Juli 2011.

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Herzensangelegenheit:

Für Althoff ist sein Beitrag eine Herzensangelegenheit. „Ich finde, die Jungs haben mehr Aufmerksamkeit und Beachtung in der Öffentlichkeit verdient. Wer einmal die Militärischen Fünfkämpfer bei einem Wettkampf gesehen hat, wird den Athleten Respekt entgegenbringen.” Der abwechslungsreiche Sport - bestehend aus den fünf Disziplinen Schießen, Crosslaufen, Hindernisbahnlaufen, Hindernisschwimmen und Werfen - verlangt einen echten Allrounder.

Für den Trainer, Hauptfeldwebel Norbert Stracke, kein leichtes Unterfangen. Schließlich müssen seine Schützlinge nicht nur schnell oder ausdauernd sein. Oft sind Konzentration, Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer gleichzeitig gefragt. Hier sucht Strake - der selbst aktiver Athlet war - gerne mal den Rat eines Experten, um seine Jungs vor Verletzungen zu schützen.

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Michael Althoff bei der Massage eines Fünfkämpfers

Mit Freude an der Arbeit (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

Prävention

„Verletzungen vorzubeugen, bevor Sie entstehen” – ist Michael Althoffs Motto.

Der Physiotherapeut kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Seit 20 Jahren übt der Sportbegeisterte bereits den Beruf mit viel Engagement aus. Acht Jahre davon am Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr in Warendorf. „Es ist genial, gemeinsam im Verbund mit den Ärzten interdisziplinär zu arbeiten”, lobt er die Atmosphäre in Warendorf.

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Behandlung mit Kinesio-Tapes

Behandlung mit Kinesio-Tapes (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

Vorteile

„Im Unterschied zur zivilen Welt gibt es am Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr keine zeitlich oder finanziell limitierenden Faktoren. Hier ist die Behandlung erst beendet, wenn das Ergebnis stimmt”, erläutert Althoff den Vorteil des Institutes.

Die Militärischen Fünfkämpfer schätzen das langjährige Engagement des bundeswehreigenen Institutes. Mit den Jahren ist zwischen dem Institut und den Athleten eine enge Vertrauensbasis gewachsen. „Jeder möchte individuell beraten und behandelt werden. Das trifft auch auf das eine oder andere Wehwehchen des Sportlers zu”, gibt Althoff mit einem Schmunzeln zu.

Althoff genießt den „Tapetenwechsel”, auch wenn er bis in den späten Abend hinein arbeitet. Schließlich beginnt sein Job oft erst, wenn die Sportler am späten Nachmittag von ihren Trainingseinheiten zurückkommen. Dann warten die neun Athleten auf die wohltuenden Hände Althoffs, um mit einer regenerativen Massage neue Kräfte für den nächsten Tag sammeln zu können.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: Uwe Henning


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