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Einsatz Bosnien Herzegowina

Informationen zum Einsatz
Bezeichnung:EUFOR (European Union Force)
Auftrag:Friedenssicherung, Überwachung und Rüstungskontrolle, Unterstützung der zivilen Implementierung
Personal:997 Soldaten
Deutsche Beteiligung:seit 2.Dezember 2004 bis November 2012
Land:Bosnien-Herzegowina

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Medizinische Versorgung

Für die sanitätsdienstliche Versorgung der Soldaten unterhält die Bundeswehr ein Einsatzlazarett. Die Leistungsfähigkeit des Lazarettes entspricht der eines deutschen Kreiskrankenhauses. Für den Transport verletzter Soldaten stehen geländegängige Rettungsfahrzeuge zur Verfügung. Von der Ausstattung entsprechen diese einem Notarztwagen. Je nach Zustand des Verletzten und Entfernung kann ein Rettungshubschrauber genutzt werden. Für den Langstreckentransport von Kranken und Verletzten werden Flugzeuge aus Deutschland eingesetzt. Diese sind als fliegende Intensivstationen ausgestattet und können mit einer Kapazität von bis zu 51 Patienten den Rücktransport Verwundeter und Verletzter aus dem Einsatzgebiet nach Deutschland in hoher medizinischer Qualität gewährleisten.

Am 16. November 2012 endete die deutsche Beteiligung an der Operation EUFOR ALTHEA. Die letzten deutschen Soldaten hatten bereits am 27. September 2012 ihren Einsatz in Bosnien und Herzegowina beendet. Zum 16. November 2012 endete dann auch die Bereitstellung des deutschen Anteils am Reservebataillon. Damit wurde nach 17 Jahren der erste große und bislang längste Auslandseinsatz der Bundeswehr beendet, der im Juli 1995 mit einem deutschen Kontingent bei UNPROFOR und im Dezember 1995 bei IFOR begann.

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Stand vom: 04.08.15


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