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Neuer Kommandeur in Feldkirchen

München, 19.09.2008.
Das Sanitätslehrregiment hat einen neuen Kommandeur. Oberfeldarzt Dr. Thorsten Schütz übernahm am 19. September 2008 im niederbayerischen Feldkirchen das Kommando von Oberfeldarzt Dr. Johannes Backus.

Generalstabsarzt Dr. Fröhlich und Oberfeldarzt Dr. Backus schreiten die Front der angetretenen Soldaten ab

Abschreiten der Front (Quelle: Sanitätsdienst der Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

„Herr Oberfeldarzt Dr. Schütz, hiermit übertrage ich Ihnen die Führung über das Sanitätslehrregiment“. Mit diesen Worten vollzog Generalstabsarzt Dr. Detlev Fröhlich, Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr, den formellen Akt der Kommandoübergabe. Für den würdigen Rahmen sorgten die angetretenen Soldaten und geladenen Gäste.

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Transportpanzer Fuchs und im Hintergrund die angetretenen Soldaten

Impression (Quelle: Sanitätsdienst der Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

Positives Bild

Oberfeldarzt Dr. Backus führte den Verband seit Dezember 2005. Für die niederbayerische Region ist sein Name und die des Sanitätslehrregimentes besonders durch die Hilfe bei der Schneekatastrophe Anfang 2006 verbunden.

Aber auch das Engagement bei zentralen Lehrvorführungen und die öffentlichkeitswirksame Repräsentation bei nationalen und internationalen Kongressen warfen ein positives Bild auf das Regiment und somit auf den gesamten Sanitätsdienst der Bundeswehr. Gewürdigt wurden diese Leistungen am 21. März 2006 mit der Verleihung des Fahnenbandes durch den damaligen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber.

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Gratulation vom alten an den neuen Kommandeur im Beisein vom Amtschef des Sanitätsamtes

Gratulation vom alten an den neuen Kommandeur (Quelle: Sanitätsdienst der Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

Würdigung

Der Amtschef des Sanitätsamtes würdigte in seiner Rede die Leistungen des zu verabschiedenden Kommandeurs. „Unter Ihrer Führung hat das Regiment herausragende Leistungen gezeigt, nachhaltig den Sanitätsdienst der Bundeswehr repräsentiert sowie durch Professionalität und Verlässlichkeit in der Auftragserfüllung Maßstäbe gesetzt.“

Trotz der exzellenten Leistungen verteidigte Dr. Fröhlich die Vorteile von Personalwechseln gerade in Führungsverwendungen. „Neue Aufgaben und Herausforderungen formen und prägen einen militärischen Führer und Vorgesetzten und erhöhen so seine Verwendungsbreite“, verdeutlichte der Generalstabsarzt.

Für die Folgeverwendung als Referent im Führungsstab des Sanitätsdienstes im Bundesministerium der Verteidigung wünschte der Amtschef Backus viel Erfolg und Fortune.

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Abschiedsrede Oberfeldarzt Dr. Backus

Rede Oberfeldarzt Dr. Backus (Quelle: Sanitätsdienst der Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

Melde mich ab

Backus dankte den anwesenden Soldaten für ihre persönliche Einsatzbereitschaft, Kompetenz, Begeisterung und kreative Mitarbeit. In seinem Resümee ging er auf die Höhepunkte ein, die er als Kommandeur mit seinem Verband gemeistert hatte.
„Es war mir eine angenehme Pflicht und Verantwortung sowie Ehre zugleich, Sie auf dem gemeinsamen Stück Weg in die Zukunft führen zu dürfen“. Mit diesen persönlichen Worten verabschiedete sich Backus von seinen Soldaten.

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Oberfeldarzt Dr. Schütz beim Ausmarsch der Truppenfahne

Neuer Kommandeur (Quelle: Sanitätsdienst der Bundeswehr/Henning)Größere Abbildung anzeigen

Neue Spitze

Der neue Kommandeur Oberfeldarzt Dr. Thorsten Schütz trat 1990 als Sanitätsoffizieranwärter in die Bundeswehr ein. Nach dem Studium der Humanmedizin in Aachen folgten für den Sanitätsoffizier unter anderem Verwendungen als Assistenz- und Truppenarzt und als Kompaniechef der 2. Kompanie des Sanitätsregimentes 22 in Hamm. Nach einer administrativen Verwendung im Personalamt der Bundeswehr wurde Schütz für eine der hochwertigsten Ausbildungen im Bereich der Bundeswehr ausgewählt - den nationalen Generalstabslehrgang.

Das Sanitätslehrregiment in Feldkirchen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt Straubing im Zentrum in Niederbayern gelegen, ist im Juli 2003 aus dem gemischten Lazarettregiment 12 hervorgegangen. Rund 600 Soldaten, vier zivile Mitarbeiter und fast 200 Rekruten versehen hier ihren Dienst.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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