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Bioanalytik im Fokus der 12. Medizinischen C-Schutz Tagung

München, 23.04.2009.
Am 22. und 23. April fand die 12. internationale Medizinische C-Schutz Tagung des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr (InstPharmToxBw) in der Ernst-von-Bergmann Kaserne in München statt. Mehr als 200 Teilnehmer aus 25 Ländern und 5 Kontinenten waren der diesjährigen Einladung gefolgt.

Unter dem Thema „Aktueller Status bioanalytischer Detektion von chemischen Kampfstoffen und Antidoten“ stand diese wissenschaftlichen Zusammenkunft. Schwerpunkt war der Nachweis von chemischen Kampfstoffen und ihren Gegengiften (Antidoten) in biologischen Systemen wie beispielsweise Blut, Urin und Gewebe.

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Essentiell

Schon in Ihren einleitenden Begrüßungsworten unterstrichen der Amtschef des Sanitätsamtes, Generalstabsarzt Dr. Fröhlich und der Kommandeur der Sanitätsakademie, Generalarzt Dr. Sohns die weitreichende Bedeutung der Bioanalytik als einen essentiellen Teil des medizinischen Schutzes vor chemischen Kampfstoffen und ähnlichen Giften.

Die zugehörigen Methoden dienen nicht nur dem zweifelsfreien Beweis, dass Personen chemische Kampfstoffe in den Körper aufgenommen haben und auf diese Weise vergiftet worden sind, sondern stellen darüber hinaus die methodische Basis zur Therapieoptimierung und zur Entwicklung neuer effizienterer Medikamente dar.

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International besetzt

International renommierte Experten aus nationalen und internationalen behördlichen Gremien wie der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OVCW) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie aus zivilen Universitäten der USA, Großbritanniens und Deutschlands aber auch aus militärischen Forschungseinrichtungen aus den USA (US Medical Research Institute of Chemical Defense), Großbritannien (DSTL Porton Down), Kanada (Defence Research and Development Canada), den Niederlanden (TNO) und dem InstPharmToxBw referierten über aktuelle Forschungsergebnisse sowie vergangene und zukünftige Herausforderungen der Bioanalytik von Giften und zugehöriger Therapeutika.

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Wesentlicher Beitrag

Bei einem gemeinsamen Abendessen im Münchner Ratskeller überbrachte Stadtrat Robert Brannekämper die Grußworte der Stadt München. Er unterstrich, dass die primär militärische Forschung auf dem Gebiet des Medizinischen C-Schutzes auch einen wesentlichen Beitrag für die zivile Bevölkerung erbringt.

Am Ende der diesjährigen Tagung konnten die Organisatoren, dank der freundlichen und engagierten Mithilfe und Unterstützung durch eine Reihe von Dienststellen und Abteilungen auf einen reibungslosen und höchst erfolgreichen Verlauf der Tagung zurückblicken. Der hohe Stellenwert und die internationale Akzeptanz dieser inzwischen traditionellen Veranstaltung konnte wiederum nachhaltig gestärkt werden.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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