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Operationstechnische Assistentin/Operationstechnischer Assistent

Fakten zur Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin/ zum Operationstechnischen Assistenten

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Operationstechnische Assistenten/innen (OpTAss) sind für die Instrumentation in den unterschiedlichen Fachbereichen und für die Unterstützung der operierenden Ärzte vor, während und nach der Operation zuständig. Außerdem tragen sie die Verantwortung für die fachgerechte Aufbereitung, Behandlung und Bereitstellung der Materialien, der Apparaturen und des Instrumentariums für die OP-Bereiche unter Beachtung der erforderlichen Sicherheits-, Sorgfalts- und Hygienevorschriften.

Ferner sorgen sie für die fachkundige Betreuung der Patienten unter Berücksichtigung ihrer physischen und psychischen Situation während ihres Aufenthalts im OP und in der Funktionsabteilung.

Dieses Aufgabenspektrum ist auch im Rahmen von Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu bewältigen.

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Ausbildung

Dauer

Die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten/Assistentin wird im Rahmen einer zivilen Aus- und Weiterbildung (ZAW) durchgeführt. Die Soldaten absolvieren die 3-jährige Ausbildung an einer Berufsfachschule nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung sind entweder ein mittlerer Bildungsabschluss oder der Hauptschulabschluss und eine mindestens 2-jährige erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung oder die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Krankenpflegehelferin/-helfer. Bei einer abgeschlossenen Ausbildung als Krankenschwester/-pfleger oder als Kinderkrankenschwester/-pfleger und mindestens sechsmonatiger Tätigkeit im Operationsdienst kann die Ausbildung um 1 Jahr verkürzt werden.

Auswahlverfahren

Es existieren unterschiedliche Aufnahmeverfahren und -kriterien der einzelnen Bildungseinrichtungen. So finden Aufnahmeprüfungen oder die Auswahl nach einem persönlichem Gespräch, nach einem Losverfahren oder nach der Reihenfolge der Anmeldungen statt.

Weitere Ausbildungsvoraussetzungen

Ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis ist vorzulegen. Verwendung im Sanitätsdienst der Bundeswehr.

Als Operationstechnische(r) Assistentin/Assistent erfolgt Ihre Verwendung im Sanitätsdienst grundsätzlich im operativen Bereich eines Bundeswehrkrankenhauses oder eines Sanitätszentrums mit operativer Komponente. Auch der Einsatz in einem Lazarett- oder Sanitätsregiment ist möglich.

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Stand vom: 04.03.14 | Autor: 


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