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Gedenktafel soll an tote Soldaten erinnern

Ihrhove, 25.09.2009.
Eine Gedenktafel zu Ehren der Soldatinnen und Soldaten, die in den vergangenen Jahren im Dienst ihr Leben gelassen haben, wurde im ostfriesischen Ihrhove eingeweiht. Zugegen waren der Bürgermeister der Gemeinde Westoverledingen, Eberhard Lüpkes, Ortsbürgermeisterin Hedwig Pruin sowie eine Abordnung des Kommandos Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland” (Kdo SES).

Einweihung der Gedenktafel mit Bürgermeistern und Kommandeur KdoBer FüEU (2., 3. und 4. v. re)

Einweihung der Gedenktafel (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Hoogestraat)Größere Abbildung anzeigen

Obwohl die Zahl des in Ausübung des Dienstes getöteten Soldaten und Soldatinnen rückläufig ist, haben seit der Jahrtausendwende bis 2008 203 Bundeswehrangehörige ihr Leben verloren.

Die Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung des Ehrenmals in Ihrhove, Ortsbürgermeisterin Hedwig Pruin betonte in ihrer Rede, dass mit dem Ehrenmal die enge Verbundenheit der Ortschaft Ihrhove mit der Bundeswehr unterstrichen werde. „Nach jahrelangen Debatten hat die Bundesregierung ein Denkmal im Bendler Block, dem Sitz des Verteidigungsministeriums eingeweiht. Wir als das kleinste Glied in der Kette wollen ein Zeichen setzen und hier in würdiger Weise eine Gedenktafel mit der gleichen Inschrift wie in Berlin anbringen: DEN TOTEN ZUR EHRE DEN LEBENDEN ZUM TROST”, so Hedwig Pruin bei der Einweihung.
Sie wünsche sich, dass das Kommando im Rahmen der langjährigen Partnerschaft auch in der Zukunft öffentliche Gelöbnisse in Ihrhove durchführe.

Der Kommandeur des Kommandobereiches Führung- und Einsatzunterstützung (KdoBer FüEU) des Kdo SES, Oberstleutnant Edgar P. Chatupa unterstrich in seiner Rede, dass das Ehrenmal an jeden der 3.100 Bundeswehrangehörigen erinnere, der seit Gründung der Bundeswehr im Jahre 1955 im Dienst ums Leben kam. Zudem erinnere es die Politik daran, dass ihre Entscheidungen Menschenleben kosten könne. Der Auftrag der Bundeswehr habe sich tiefgreifend verändert. „Unsere Bundeswehr ist zu einer Armee im Einsatz geworden, zu einer Armee, die immer wider in Kampfhandlungen verwickelt wird”, sagte Chatupa.

Oberstleutnant Chatupa bedankte sich bei den Beteiligten herzlich für das Engagement und dafür, dass neben dem Gedenken an die Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges nun auch die geehrt würden, die seit Aufstellung der Bundeswehr für ihr Land ihr Leben gelassen haben.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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