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Der Befehlshaber besucht seinen Kommandoverband

Leer, 02.02.2009.

Der Befehlshaber (mitte) mit Kommandeuren und Abtteilungleitern

Befehlshaber besucht Kommandeure (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Hoogestraat/Johann Hoogestraat)Größere Abbildung anzeigen

Der Befehlshaber des Sanitätsführungskommandos, Generaloberstabsarzt Dr. med. Jürgen Blätzinger besuchte vom 29.- 30. Januar 2009 die Soldaten und Soldatinnen des Kdo SES an den Standorten Leer und Schwanewede.

In seinem Vortrag unterrichtete der Kommandeur des Kdo SES, Oberstarzt Dr. Stephan Schoeps den hochrangigen Gast unter anderem über den aktuellen Stand der Einsatz-, der Personal- sowie der Ausbildungsplanung. Der Sanitätseinsatzverband verlegt unter Führung seines Kommandeurs im März diesen Jahres mit einem Einsatzkontingent zur Unterstützung der QRF- Kräfte in das afghanische Mazar-e-Sharif.

Im Anschluss an die Ausführungen des Kommandeurs informierte sich der Befehlshaber in Gesprächen mit den Vertrauenspersonen und den Kommandofeldwebeln über aktuelle Anliegen.

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Einweisung in die modernen Führungsmittel im Gefechtsstand

Führungsmittel im Gefechtsstand (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Hoogestraat/Johann Hoogestraat)Größere Abbildung anzeigen

Vorstellung der Kommandoeinheiten in Leer

Am Nachmittag besuchte Generaloberstabsarzt Doktor Blätzinger die Kommandoeinheiten des Kommandobereiches Initial Entry Forces (IEF) und die Kompanien des Kommandobereiches Führungs- und Einsatzunterstützung (FüEinsUstg).
Der Kommandeur des Kommandobereiches IEF, Oberfeldarzt Dr. Michael Neuhoff informierte den Gast über Auftrag und Aufgaben seiner Kräfte „der ersten Stunde“, die im Falle eines Einsatzes unverzüglich in das Einsatzgebiet entsandt werden können (IMOC). Um die sofortige Verlegung in das Einsatzgebiet zu ermöglichen, verfügt das Leeraner Kommando über luftgestützte Sanitätseinrichtungen (LSE). Die Luftlanderettungszentren (LLRZ) basieren weitestgehend auf luftgestützten Zelten.
Der größtenteils in Leer stationierte Kommandobereich FüEinsUstg stellt die von der Initial Entry Forces (IEF) und den Follow on Forces (FOF) benötigten Grundlagen sicher. Dazu gehören Führungsmittel, Gefechtsstandorganisation sowie eine für die Eingreiftruppe hergestellte Logistik und Fernmeldeverbindung ins Heimatland. Die Logistik regelt die ständige Versorgung mit Sanitätsmaterial und Arzneimittel, aber auch Lieferungen mit Betriebsstoffen und Verpflegung.

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Teezeit zwischen Kampfstand und S- Draht

Der Kommandeur des Kommandobereiches FüEinsUstg, Oberstleutnant Edgar P. Chatupa präsentierte dem Befehlshaber unter anderem den Gefechtsstand Sanitätseinsatzverband NRF (Nato Response Force).
Auch hier konnte er sich davon überzeugen, mit welch hoher Professionalität und Motivation die Kommandosoldaten- und Soldatinnen sich auf mögliche weltweite Einsätze vorbereiten.
Umgeben von S- Draht und gesichert durch Kampfstände und Zutrittskontrollen erklärten die Soldaten der 1. Kompanie dem Befehlshaber ihre modernen Führungsmittel. Für eine detaillierte Einweisung in die ostfriesischen Teegewohnheiten nahmen sich Gast und Gastgeber dann ausreichend Zeit, bevor die Soldaten der 2. Kompanie die Besonderheiten der Versorgung und der technischen Unterstützung der Einsatzverbandes erklärten.

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Einweisung in den Schießsimulator

Der Schießsimulator (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Hoogestraat/Johann Hoogestraat)Größere Abbildung anzeigen

Der Schießsimulator

Besondere Aufmerksamkeit widmete der Befehlshaber auch dem AGSHP (Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffe/ Panzerabwehrhandwaffen) in der Leeraner Kaserne.
In diesem Schießsimulator werden die Kommandosoldaten- und Soldatinnen regelmäßig in Übung gehalten und für die Schul- und Gefechtschießen vorbereitet. Einsatzszenarien können hier realitätsnah simuliert werden. Ausgebildet werden die Kommandosoldaten- und Soldatinnen an unterschiedlichen Waffen wie z. B. Granatpistole, MG 3, G 36 oder P8.
In einem beeindruckenden virtuellen Szenario gelang es Generaloberstabsarzt Doktor Blätzinger, tatkräftig unterstützt von den Kommandeuren des Kdo SES, ein weit verzweigtes „Industriegebiet“ erfolgreich gegen zahlreiche Eindringlinge zu verteidigen.

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Der Befehlshaber bei „seinen“ Rekruten

Besuch der Rekruten (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr / Hoogestraat/Johann Hoogestraat)Größere Abbildung anzeigen

Besuch bei den Schwaneweder Kommandoeinheiten

Der nächste Tag seines Besuches führte den Befehlshaber an den zweiten Standort des Kdo SES, nach Schwanewede. Hier informierte er sich bei den Kommandoeinheiten des Kommandobereiches FOF (Follow-On Forces) und besuchte das „Camp Eagle“.
Der Kommandobereich FOF hat die Aufgabe, innerhalb von 72 Stunden nach Alarmierung der Initial Entry Force (IEF) einsatzbereit zu sein. Das in Schwanewede stationierte Personal verlegt mit dem Material an den Einsatzort. Ausgestattet sind diese Einheiten mit den sogenannten Rettungszentren, leicht. Sie bestehen aus in festen Containern integrierten Modularen Sanitätseinrichtungen (MSE).
Beeindruckt von den Darbietungen und Leistungen „seiner“ Kommandosoldaten besuchte Gene-raloberstabsarzt Doktor Blätzinger zum Abschluss seiner Reise die Soldaten und Soldatinnen der 9. Kompanie. Diese Kompanie ist als Ausbildungseinheit verantwortlich für die Grundausbildung der Rekruten. Überzeugen konnte der Befehlshaber sich bei seinem Besuch davon, wie im „Camp Eagle“ neben den Rekruten auch die Einsatzsoldaten des Kdo SES auf Ihren fordernden weltweiten Einsatz im Rahmen der EAKK- Ausbildung vorbereitet werden.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


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