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Wehrübungen als besondere Auslandsverwendung

Das Interesse und Engagement der vielen Reservisten im Sanitätsdienst erweist sich als eine Konstante, auf die gesetzt werden kann. Dies gilt auch im Rahmen von Wehrübungen im Auslandseinsatz.

Für die Sanitätseinsatzverbände in den Einsatzgebieten Bosnien-Herzegowina (EUFOR), Kosovo (KFOR) und Afghanistan (ISAF) werden Spezialisten des Sanitätsdienstes mit folgenden Anforderungsprofil gesucht.

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Allgemeine Anforderungen

  • Sanitätsstabsoffizier / Truppenoffizier / Offizier MilFD / Unteroffizier mit Portepee der Reserve
  • Fähigkeitsprofil entsprechend der aufgeführten Berufsbilder
  • Wehrübungsdauer mindestens sechs Wochen, max. vier Monate
  • persönliche Eignung für den Dienst in der besonderen Auslandsverwendung

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Berufsbilder

Zur Besetzung in der Stabs- und Versorgungskompanie

  • Elektroanlagenmechaniker(in)/-meister(in) (Stromerzeugeraggregate, Klimaanlagen)
  • Fachinformatiker(in) (IT-Sicherheitsbeauftragte(r)/Systembeauftragte(r))

Zur Besetzung in der Klinikkompanie

  • Facharzt/Fachärztin (insbesondere Anästhesiologe, allgemeine Chirurgie)
  • Fachkrankenpfleger(in) Funktionsdiagnostik
  • Fachkrankenpfleger(in) Intensiv-/Anästhesiepflege
  • Sterilisationsassistent/in mit Fachkunde I-III
  • Fachkrankenpfleger(in) Operationsdienst
  • Facharzt/Fachärztin für Oralchirurgie
  • Medizinisch Technische(r) Laborassistent/in
  • Medizinisch Technische(r) Radiologieassistent/in
  • Medizintechniker(in)
  • Operationstechnische(r) Assistent/in
  • Pharmazeutisch- Technische(r) Assistent(in) (Materialwirtschaft)
  • Technische(r) Sterilisationsassistent/in

Zur Besetzung von BAT / TPz in der MedEvacKp

  • Arzt/Ärztin Fachkunde Rettungsmedizin / Notfallmedizin

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Voraussetzungen

  • Auffrischungsausbildung EAKK (Einsatzvorbereitende Ausbildung für Konfliktverhütung und Krisenbewältigung)
    Diese Ausbildung durchlaufen grundsätzlich alle SaZ, BS und Reservisten, die für einen Einsatz eingeplant sind und mindestens zwölf Monate vor dem geplanten Einsatzbeginn nicht mehr im Einsatz waren oder deren Ausbildung länger als zwölf Monate zurückliegt.
    Dauer: zwei Wochen
  • Zusatzausbildung EAKK (ZA EAKK)
    Diese Ausbildung dauert fünf Tage und findet im Zentrum für Einsatzausbildung und Übungen des Sanitätsdienstes (ZEUS) in Feldkirchen statt. Die grundsätzlichen Ausbildungsprogramme werden bei Bedarf einsatzbezogen modifiziert. Neben der einsatzspezifischen Informationsvermittlung ist es Ziel der Zusatzausbildung, die Kontingentsoldaten in theoretischer und praktischer Ausbildung anhand von realitätsnahen Szenarien in der Bewältigung einsatz- und sanitätsspezifischer Lagen zu schulen. An den Ausbildungsstationen sollen Handlungs- und Verhaltenssicherheit der Soldaten unter physischer und psychischer Belastung gestärkt werden.
    Soldaten, die eine Zusatzausbildung für vergleichbare Auslandseinsätze vor weniger als zwölf Monate durchlaufen haben, sind vor einem erneuten Einsatz von der Teilnahme befreit.
  • Für einige Dienstposten ist eine zusätzliche Ausbildung (Nachweis Inübunghaltung, Geräteeinweisung, etc.) erforderlich
  • Falls diese Ausbildungsabschnitte sich nicht unmittelbar vor den Auslandseinsatz vorschalten lassen, ist eine gesonderte Wehrübung erforderlich.
  • Impfungen
Das Verfahren ist mit ZDv 20/3, Kap. 4 geregelt. Die Durchführung der Impfungen obliegt dem Truppenarzt des Übungstruppenteils gemäß Anlage IV/ 5.1-2 Nr. 421 der ZDv 20/3. Zum Basisschutz gehören: Tetanus, Diphtherie, Polio, Mumps/Masern/Röteln, Influenza und ggf. Hepatitis A/B. Je nach Einsatzland können weitere Impfungen notwendig werden.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/poc/sanitaetsdienst?uri=ci%3Abw.zsan.karriere.resis&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB080000000001%7C6CAA9N643ZSDB