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Über 10.000 Besucher in Blankenburg

Blankenburg, 10.09.2011.
Bei herrlichem Sonnenschein öffnete das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum Sanitätsmaterial, kurz "VIZ", am 10. September um 09:00 Uhr die Tore. Es wurde viel vorbereitet und weit für diesen Tag geworben. Neben der Untertageanlage mit der Bundeswehrapotheke wurden zahlreiche Vorführungen und Ausstellungsstücke im oberirdischen Bereich der Harz-Kaserne gezeigt.

Feldgottesdienst am Morgen (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Ein Feldgottesdienst eröffnete diesen besonderen Tag für die Soldatinnen und Soldaten und zivilen Mitarbeiter des VIZ. Schon bei der Anreise durch das grau bedeckte Sachsen-Anhalt bemerkte man wieviel Glück die Blankenburger mit dem Wetter hatten: Denn nur der Harz hatte schon früh morgens die Sonne auf seiner Seite. Der ökumenische Feldgottesdienst, durchgeführt von katholischer und evangelischer Militärseelsorge als auch der örtlichen evangelischen Gemeinde, fand denn auch bei "himmlischen Wetter" statt.

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Reges Interesse an der Untertageanlage (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Startschuss 10:00 Uhr

Der eigentliche Tag der offenen Tür begann nach dem Feldgottesdienst um 10:00 Uhr. Die Untertageanlage, inzwischen bekannt durch vielzählige Zeitungs- und Fernsehberichte, war das Hauptaugenmerk der Besucher. "Endlich mal mit eigenen Augen sehen, was wirklich in dem Berg ist", oder "Gibt es wirklich keine Stollen bis nach Sangerhausen?" bemerkten einzelne Besucher. Aus der Vergangenheit der Anlage als geheimes Komplexlager heraus ranken sich immer noch Gerüchte um diese Dienststelle. "Wir wollen unsere Arbeit und Leistungsfähigkeit zeigen und auch, dass hier nichts geheimes von der Bundeswehr gemacht wird" gibt Oberfeldapotheker Hartmut Berge, der Leiter des VIZ, zu verstehen.

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Fallschirmjäger aus Seedorf bei einer Vorführung (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

mit der übrigen Bundeswehr verknüpft

Als letzte verbliebene Bundeswehrdienststelle im Harz verknüpfte das VIZ Blankenburg seinen Tag der offenen Tür mit anderen Bereichen der Bundeswehr. So konnten zum einen Organisationen wie der Reservistenverband, der Bundeswehrverband und das Bundeswehrsozialwerk für sich und ihre Aufgaben werben, auch die Nachwuchswerbung der Bundeswehr hatte seinen Info-Truck aufgebaut und auch ein Kampfpanzer Leopard konnte angesehen werden; zum anderen aber konnte der Auftrag des VIZ und des Sanitätsdienstes in Bezug zu den Einsätzen der Bundeswehr gesetzt werden.

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Luftlanderettungsstation: Sehr schneller Aufbau (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Fallschirmjäger beeindruckten im Gefecht

Die dynamische Vorführung der Fallschirmjäger aus Seedorf war einer der Zuschauermagneten. Es wurde gezeigt, wie eine Patroullie im Einsatzland auf Beschuss reagiert, sich sichert und verwundete Kameraden behandelt. In dieser Situation wurde ein leichter beweglicher Arzttrupp, kurz LBAT, gezeigt. Dazu wurde in der Nähe zum Gefecht eine Luftlanderettungsstation von einem Lkw abgeladen und innerhalb weniger Minuten vor den Zuschauern aufgebaut. Nach Ende der Vorführung durften die Zuschauer dann alle Fahrzeuge, die Ausrüstung und auch die Rettungsstation näher betrachten. Die demonstrierte Leistungsfähigkeit beeindruckte die Gäste.

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Vereine aus Blankenburg präsentierten sich ebenfalls (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Volksfeststimmung dank Unterstützer

Das weitläufige Areal der Harz-Kaserne wurde gut genutzt, überall auf dem Gelände fanden sich Informationsstände, Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinen oder auch Imbissbuden. Der Mix aus Bundeswehr und regionalen Vereinen und Organisationen machte diesen Tag erfolgreich. Auf der Showbühne präsentierten sich Sportvereine und Schulchöre, Zauberkünstler und Musikbands. Auf dem Kasernengelände sorgten Hundesportverein und Traditionsvereine, Autogrammstunden von Boxweltmeistern und Vorführungen der Bergwacht am Regenstein für ein sehr abweschlungsreiches Programm. Polizei und Feuerwehr sorgten für reibungslosen Verkehr und Parkplatzorganisation in der Stadt. Während in der Harz-Kaserne etwa 200 Frauen und Männer dienen, waren über 500 Organisatoren und Helfer für diesen Tag notwendig.

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Feuerlöschübung Fettbrand (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Bundeswehrfeuerwehr brandheiss

Am späten Nachmittag sorgte die Vorführung der eigenen Bundeswehrfeuerwehr für heisse und lehrreiche Momente. Nachdem die Auswirkungen eines Fettbrandes und die Möglichkeiten zur Bekämpfung vorgeführt wurden, mahnte die Feuerwehr in spektakulärer Art und Weise, wieso Fett niemals mit Wasser gelöscht werden dürfe. Die Stichflammen im Rahmen der Präsentation eines solchen Fehlers waren so beeindruckend, dass sie in den folgenden Tagen zahlrreich in der Presse abgedruckt wurden.

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Spaß und Spiel für die Kinder (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Perfekt für Familien

Wickelplatz, Stillzimmer, Clowns, Zaubervorführung, Hüpfburg, Poyreiten, Kinderschminken und und und... Die Betreuung der Kleinen und Kleinsten ist bei der Gestaltung eines solchen Tages ebenso wichtig wie die gute Organisation aller restlichen Elemente. Nach langem Laufen in der Untertageanlage, langem Stehen bei der dynamischen Vorführung oder langem Sitzen an der Showbühne waren die Angebote für die Kinder genau das Richtige, um sich auszutoben. So konnten die Familien unbeschwert einen ganzen Tag in der Harz-Kaserne verbringen.

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Lasershow am Abend (Quelle: Bundeswehr/Sanitätsdienst)Größere Abbildung anzeigen

Open-Air-Konzert und Lasershow

Die Band "Borderline", bekannt von Radio Brocken, sorgte am Abend für einen krönenden Abschluss. Musik und Lasershow begeisterten die Gäste. Einige Besucher kamen nur für dieses Konzert in die Harz-Kaserne, um dieses Spektakel erleben zu können. Zwischenzeitlich wurden die Parkplätze und Kasernenbereiche mit Hilfe des THW mittels Strahlern ausgeleuchtet. Kurz vor Mitternacht endete der Tag der offenen Tür und wird vielen Harzern in bleibender Erinnerung sein.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: Marc Stümmler


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