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Rudern für die gute Sache

Hamburg, 31.07.2015.
Erfolgreich Rudern gegen Krebs: Dieses Ziel setzt sich die hessische Stiftung „Leben mit Krebs“ seit zehn Jahren bundesweit. Zum sechsten Mal startete am vergangenen Wochenende im Ruderclub HANSA e.V. an der Außenalster in Hamburg die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“. Mit dabei: Zwei Mannschaften des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg

Der Vierer mit Steuermann mit Leutnant (SanOA) Andreas Deschler, Oberstabsarzt Dr.med. Ute Daig, Oberstabsarzt Ken Mulsow, Stabsarzt David Haf und Stabsarzt Benny Kölbel im Boot „BWK I“

Der Vierer plus Steuermann, mit Leutnant (SanOA) Andreas Deschler, Oberstabsarzt Dr. Ute Daig, Oberstabsarzt Ken Mulsow, Stabsarzt David Haf, Stabsarzt Benny Kölbel im Boot „BWK I“ (Quelle: Bundeswehr/ Binsack)Größere Abbildung anzeigen

58 Ruderteams mit 240 Teilnehmern starteten in den Klassen „Experten“, „Einsteiger“ und „Patienten“, darunter Patienten, Ärzte, Pflegekräfte und erfahrene Rudersportler. Sie alle saßen in einem Boot, ruderten für die gute Sache und stellten ihre Ruder-Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Mit den Erlösen von „Rudern gegen Krebs“ werden Ausdauersportarten, Gymnastik- und Gleichgewichtskurse, Wanderungen, Skilangläufe und Tanzkurse für onkologische Patienten gefördert, aber auch Kunstführungen, Malkurse und kreative Gestaltungsworkshops.

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Die „Einsteiger“ machten eine gute Figur mit Boot BWK II: Seekadett (SanOA) Björn Gaebel, Fahnenjunker (SanOA), Jessica Scheweleit, Leutnant(SanOA) Benjamin Hilpert und Leutnant (SanOA) Andreas Deschler

Die „Einsteiger“ im Boot BWK II: Fahnenjunker (SanOA) Scheper, Seekadett (SanOA) Gaebel, Fahnenjunker (SanOA), Scheweleit, Leutnant (SanOA) Hilpert mit Leutnant (SanOA) Deschler (Quelle: Bundeswehr/ Binsack)Größere Abbildung anzeigen

Stiftung unterstützt viele Projekte

„Per Zufall erfuhr ich von diesem Projekt, und es weckte in mir sofort meine Begeisterung!“, so Leutnant (SanOA) Andreas Deschler, selbst mit dem Dole-Achter Hamburg aktiver Ruderer. Mit dem Boot BWK I bei den Experten sowie einem „Vierer“ bei den Ruderanfängern“ konnten zwei schlagfertige Teams das Projekt „Rudern gegen Krebs“ angehen. Die Stiftung unterstützt aktuell mehr als 40 Sport-, Kunst- und Ernährungsprojekte mit dem Anspruch, die Lebensqualität von Patienten mit onkologischen Erkrankungen entscheidend zu verbessern. Beide Boote trafen sich mehrfach zur Vorbereitung, schließlich saßen einige der Teilnehmer noch nie in einem Ruderboot, und auch die Experten holten sich beim gemeinsamen Training noch den nötigen Feinschliff.

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Der Vierer BWK I nach seinem Vorlaufsieg

Der Vierer "BWK I" nach seinem Vorlaufsieg (Quelle: Bundeswehr/ Binsack)Größere Abbildung anzeigen

"Verbundenheit zeigen"

Seit 2012 ist die Stiftung Partner der Hessischen Landesregierung und der Hessischen Krebsgesellschaft in der Krebspräventionsinitiative „Du bist kostbar“. „Für mich ist dieses Projekt ein absoluter Gewinn. Zum einen stärken wir den Teamgedanken durch die gemeinsame Vorbereitung und den Regattatag. Zum anderen können wir als (angehende) Ärzte der Bundeswehr den Patienten eine gewisse Verbundenheit zeigen; wir übernehmen Verantwortung und sind für den Patienten da“, sagt Deschler. Sie als Sanitätssoldaten seien ebenso Multiplikatoren, um über diese heimtückische Erkrankung aufzuklären und zu sensibilisieren.

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Der Spaß und die Freude am Sport und der Bewegung kamen nicht zu kurz

Der Spaß und die Freude am Sport und der Bewegung kamen nicht zu kurz (Quelle: Privat)Größere Abbildung anzeigen

Sport als Therapiebegleitung

Der Sport könne aus medizinischer Sicht den Krankheitsverlauf, die Therapieverträglichkeit und die Lebensqualität eines jeden Patienten wesentlich beeinflussen. Aber nicht nur das Körperliche, sondern auch die psychische Verfassung würde sich grundlegend verbessern. Das Selbstbewusstsein steigt, und die Patienten gewinnen durch diese gemeinsame Veranstaltung neue Lebensfreude und Stärke, ihre Erkrankung anzunehmen und mit ihr besser umzugehen.

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„Rudern gegen den Krebs“

„Rudern gegen den Krebs“, das Team der "BWK Boote" (Quelle: Bundeswehr/ Binsack)Größere Abbildung anzeigen

Gemeinsam gegen den Krebs

„Für uns Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg war diese Regatta eine bereichernde Erfahrung. Der Gedanke „Wir sitzen alle gemeinsam in einem Boot“ zeigt, dass alle gemeinsam gegen die Krankheit Krebs kämpfen“, so Stabsarzt Benny Kölbel. Deschler und sein Team zeigten sich sehr beeindruckt von dieser Veranstaltung, besonders von den Leistungen der Patientenboote.

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Stand vom: 31.07.15 | Autor: Jörg-Christoph Binsack


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