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Zusammenleben in der soldatischen Gemeinschaft

Normale soziale Kontakte mit einem HIV-Infizierten stellen innerhalb der soldatischen Gemeinschaft keine Gefährdung dar.

Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Infektion durch alltägliche soziale Kontakte, wie Kontakte im Haushalt, bei der Arbeit, in der Schule oder bei gesellschaftlichen Zusammenkünften ebenso unwahrscheinlich wie Infektionen durch Nahrungsmittel, Trinkwasser, gemeinsame Benutzung von Toiletten, Schwimmbädern, Ess- und Trinkgeschirr sowie anderer Gegenstände des täglichen Gebrauchs wie Telefon oder Kleidungsstücke.

Bei Auslandseinsätzen muss sich der Soldat der besonderen Gefahren bewusst sein, die sich durch sexuelle Kontakte und auch durch Maßnahmen der Ersten Hilfe im Einsatzland ergeben können.

Alle Vorgesetzten von Soldaten sind aufgefordert, Tendenzen zu Vorurteilen, Ausgrenzung und Stigmatisierung entgegenwirken und bei Bedarf geeignete Maßnahmen ergreifen. Andererseits müssen sie wissen, dass bei Bekanntwerden unverantwortlicher Verhaltensweisen eines HIV-Infizierten der Truppenarzt berechtigt ist, gegenüber Vorgesetzten und Angehörigen des Infizierten von seiner Schweigepflicht abzuweichen. Vorgesetzte müssen wissen, für welche Einsätze ein infizierter Soldat nicht geeignet ist. Militärpfarrer und Sozialarbeiter sollen darüber hinaus ihren Einfluss nutzen, um AIDS- und Suchtprävention ständig fortzuführen.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/poc/sanitaetsdienst?uri=ci%3Abw.zsan.medizin.aids.zusammen