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Grundsätze der AIDS-Prävention

Der Bundesminister der Verteidigung hat sich verpflichtet, die Informations- und Aufklärungskampagne der Bundesregierung über die mit der HIV-Infektion und AIDS in Verbindung stehenden Risiken zu unterstützen.

Bei seinen Entscheidungen zur Bekämpfung der Ausbreitung von AIDS in der Bundeswehr stützt er sich unter anderem auf die Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirates für das Sanitäts- und Gesundheitswesen des BMVg sowie des Nationalen AIDS-Beirates der Bundesregierung und kooperiert mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die wesentlichen Inhalte der AIDS-Prävention in der Bundeswehr sind:

  • Umfassende, intensive Information und Aufklärung aller Soldaten mit einem Teilnahmeangebot an die Zivilbediensteten,
  • Angebot freiwilliger und anonymer Tests auf HIV-Antikörper,
  • Beratungsangebote: Beratung vor und nach Durchführung von HIV-Antikörpertests (auch außerhalb der Bundeswehr),
  • Anonyme Meldung aller gesicherten positiven Testergebnisse auf HIV-Antikörper an das BMVg,
  • Truppenärztliche Beratung und Belehrung über die weitere Lebensführung sowie Weiterleitung HIV-positiver Soldaten zur weiterführenden Diagnostik und medizinischen Betreuung an ein Bundeswehrkrankenhaus oder eine Spezialklinik,
  • Einleitung psychosozialer Maßnahmen durch den Truppenarzt bei Psychologen, Psychiatern, Militärgeistlichen und beim Sozialdienst der Bundeswehr; psychosoziale Koordinierung mit dem zivilen Bereich,
  • Einflussnahme auf Personalentscheidungen, die den HIV-Infizierten ohne und mit Krankheitszeichen nicht anders stellen dürfen als andere Soldaten der Bundeswehr.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: 


http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/poc/sanitaetsdienst?uri=ci%3Abw.zsan.medizin.aids.grundsatz