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Sie sind hier: Startseite > Technik und Ausrüstung > 2011-07-19 Übergabe Magnetresonanztomograph TESLA 3.0

Neuer Kernspintomograph am Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Ulm, 19.07.2011.
Im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey, hat der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath, einen neuen 3,0 Tesla Hochfeld Magnetresonanztomographen (MRT) an das Bundeswehrkrankenhaus Ulm zur Nutzung übergeben.

Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath bei seiner Ansprache

Forderung an moderne, medizinische Standards: Dr. Nakath während der Ansprache (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

In einer kleinen Feierstunde lobte Nakath die reibungslose und zeitnahe Umsetzung der Beschaffung und Installation des bundeswehrweit ersten Geräts dieser Art. „Nicht nur Einsatzgerät, sondern auch Gerät für den Einsatz in den Bundeswehrkrankenhäusern muss modernen medizinischen Standards entsprechen, um in der Konkurrenz auf höchsten Niveau bestehen zu können”, so der Inspekteur.

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Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath übergibt den MRT symbolisch an Oberstarzt Dr. Burkhardt Danz

Dr. Kurt-Bernhard Nakath übergibt den MRT symbolisch an Dr. Burkhardt Danz (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Neue Möglichkeiten

Oberstarzt Dr. Burkhardt Danz, Leitender Arzt der Abteilung diagnostische Radiologie des Krankenhauses, begeisterte sich und die zahlreichen Gäste und Kollegen für das neue Gerät. Gerade in den interdisziplinären Zentren des Hauses wie der Kopfklinik, dem Gefäß- oder Darmzentrum kann der MRT durch seine schier unbegrenzten Möglichkeiten in der Diagnostik unterstützen und damit Therapien wie Operationen patientenverträglicher zu gestalten.

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Thomas Kossendey informiert sich über die Möglichkeiten des neuen Geräts

Thomas Kossendey informiert sich über die Möglichkeiten des neuen Geräts (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Quantensprung in der Diagnostik

Mit der Magnetresonanztomographie können Strukturen im Körperinneren ohne Einsatz von Röntgenstrahlung dargestellt werden. Die Verwendung von 3 Tesla Feldstärke des Magneten (entspricht der 120.000-fachen Erdanziehung) gegenüber der bisher üblichen 1,5-Tesla-Geräten, zudem mit einer revolutionären Verbesserung der Bildqualität, ist ein Quantensprung in der agnetresonanz-Diagnostik, zumal durch stärkere Rechner und angepasste Algorithmen kürzere Untersuchungszeiten möglich sind.

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Der Radiologieassistent bei seiner Arbeit

Der Radiologieassistent bei seiner Arbeit (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Interdisziplinärer Dienstleister

Die Abteilung diagnostische Radiologie mit Neuroradiologie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm beschäftigt derzeit acht Fachärzte und neun Assistenzärzte sowie 25 Medizinisch-technische Radiologieassistenten. Sein Chefarzt ist gleichzeitig Leiter der Konsiliargruppe Radiologie der Bundeswehr. Der neue Kernspintomograph der Firma Philips wurde am 11. Mai 2011 zum ersten Mal in Betrieb genommen.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: Klaus Stiewing


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